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Hilfe für gestrandete Israelis

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10.06.2026

10. Juni 2026 – 25. Siwan 5786

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Hilfe für gestrandete Israelis

Von Notunterkünften bis Schabbat-Einladungen: Die IKG zeigt gelebte Solidarität

Als der jüngste Krieg gegen den Iran begann, kam in vielen Ländern des Nahen Ostens der Flugverkehr zum Erliegen. So auch in Israel, das unter Beschuss stand und seinen Luftraum für alle zivilen Flüge schloss. Etwa 100.000 Israelis befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Ausland, ohne Flugmöglichkeiten waren sie an ihren jeweiligen Aufenthaltsorten gestrandet. Erst schrittweise wurden Rückholflüge auf den Weg gebracht, und noch Wochen nach Kriegsbeginn warteten etliche auf ihre Heimreise.

Deutschland bildete hier keine Ausnahme, und wie vielerorts liefen auch in München sofort Unterstützungsmaßnahmen für die unfreiwilligen Gastbesucher an. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG), Charlotte Knobloch, erklärte, alle Hilfe, die nötig sei, werde gewährt. Am Jakobsplatz gingen in den turbulenten Tagen Anfang März zahlreiche Unterstützungsanfragen für die rund 150 gestrandeten Israelis ein. Unter ihnen auch Sergej und Irina aus Rechovot. Mehr als einmal wurde die Kunst der Improvisation bemüht: Ein aufgeklapptes Sofa in einer Studentenwohnung bot noch Platz, ein........

© Juedische Allgemeine