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Mike D in Berlin: Ein Beastie Boy meldet sich zurück

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12.06.2026

12. Juni 2026 – 27. Siwan 5786

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Mike D in Berlin: Ein Beastie Boy meldet sich zurück

Mike D in Berlin: Ein Beastie Boy meldet sich zurück

Das Berliner Säälchen am Holzmarkt wird zur Kulisse des einzigen Deutschland-Konzerts des »Beastie Boys« Mike D. Hunderte Fans sind begeisterte Zeugen des überraschenden Comebacks ihres Idols

 12.06.2026 13:17 Uhr

Als Adam Nathaniel Yauch am 12. Mai 2012 in Folge einer Ohrspeicheldrüsenkrebserkrankung im NewYork-Presbyterian Hospital starb, war dies neben der persönlichen Tragödie auch das Ende einer musikalischen Ära. Denn Adam Yauch war unter seinem Künstlernamen MCA Teil der legendären Band Beastie Boys. Als solche feierten Yauch und seine Mitstreiter Adam Horovitz (Ad-Rock) und Michael Diamond (Mike D) über nahezu drei Jahrzehnte riesige Erfolge und erspielten sich eine ebensolche Fan-Gemeinde, denn auf die Beastie Boys konnten und können sich Musikliebhaber über Genregrenzen hinweg verständigen.

Die Anfänge der Beastie Boys liegen ganz eindeutig im Punkrock der späten 70er- und frühen 80er-Jahre, der wenig später vom Rap abgelöst wird, ohne gänzlich aus ihrem Sound zu verschwinden. Das Debütalbum Licensed to Ill, mit dem die Beastie Boys Platz 1 der US-Charts stürmten, enthielt auch gleich einen ihrer größten Hits, der zur Hymne einer Generation wurde, ihnen Millionen Fans eintrug und en passant das Genre des Crossover mit aus der Wiege hob: »(You Gotta) Fight for Your Right (To Party!)«.  

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Während viele – kommerziell – erfolgreiche Bands ihren Trademark-Sound konservieren, kann man zwar fast immer einen »typischen Beastie Boys-Sound« identifizieren, aber eigentlich gibt es diesen gar nicht. Dies liegt daran, dass die Band reifte, mithin erwachsener wurde und sich musikalisch weiterentwickelte. Die Alben Paul’s Boutique und Check Your Head, auf denen die Boys viel weniger beasty auftreten, spiegeln die Experimentierfreude der Band wider. Wirtschaftlich konnte Paul´s Boutique mit dem Erstlingswerk nicht mithalten, schaffte es aber auf Platz 48 der Apple Music 100 Best Albums-Liste und Platz 156 der 500 Greatest Albums of All Time des »Rolling Stone«.

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