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»Wir wurden gehört«

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06.10.2026

06. Oktober 2026 – 25. Tischri 5787

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Schüler und Studenten des Projekts »Meet a Jew« treffen CDU/CSU-Fraktionschef Thorsten Frei. Im Mittelpunkt stehen der 7. Oktober, persönliche Sorgen und Erfahrungen

Die Stunde verging viel zu schnell, jeder hätte gern weiterdiskutiert. »Ich habe mich gefreut, dass wir von unseren Sorgen berichten konnten und als jüngere Menschen gehört werden«, sagt Elisabeth, die in Potsdam lebt und in Berlin die Schule besucht. »Er hat uns konzentriert zugehört und sich auch Notizen gemacht – das gefiel mir«, ergänzt Alina.

Dass Thorsten Frei, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, mit Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden des Projekts »Meet a Jew« sprach, kam bei den jungen Leuten gut an. »Es war ein gutes, offenes Gespräch, das mir gefallen hat«, sagt auch die 15-jährige Hannah aus Leipzig.

Anlass der Gesprächsrunde waren unter anderem die bevorstehenden Gedenktage am 9. November, dem Jahrestag der Pogromnacht, und am 7. Oktober, an dem sich der Terrorangriff der Hamas auf Israel zum dritten Mal jährt. Frei sagt, er habe auch im Blick, »was hier in Berlin am 7. Oktober zu beobachten war. Das waren Szenen, die aus meiner Sicht unerträglich waren«. Offener Judenhass und eine Form von Menschenverachtung, die er so nicht für möglich gehalten habe.

Am Montag kamen Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Wiebke Rasumny, Referentin für Dialog und Engagement beim Zentralrat, Rahel Jann, Regionalkoordinatorin beim Zentralrat, sowie sechs Ehrenamtliche von »Meet a Jew« im Berliner Leo-Baeck-Haus mit Frei zusammen. Sie berichteten ihm von ihrer Arbeit und sprachen über ihre Erfahrungen und Sorgen.

»›Meet a Jew‹ leistet großartige Arbeit, und ich bin allen dankbar dafür.« Thorsten Frei

»›Meet a Jew‹ leistet großartige Arbeit, und ich bin allen dankbar dafür.«

Das Projekt »Meet a Jew« gibt es bereits seit 2020,........

© Juedische Allgemeine