Plotkes
15. Februar 2026 – 28. Schwat 5786
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Geheimnisse & Geständnisse
Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt
Rebecca Siemoneit-Barum blickt gern auf ihre Teilnahme am »Dschungelcamp« vor elf Jahren zurück: Der ganze Trip sei ein Erlebnis gewesen. »Ich konnte meine ganze Familie mitnehmen. Wir wurden Business-Class nach Australien geflogen, und während ich im Dschungel saß, hatten mein Mann, mein Bruder und meine Tochter eine wunderbare Zeit. Allein das war es wert! Ich habe die Zeit im Camp als wirkliche Zäsur im Leben empfunden, denn wenn man mehrere Nächte lang im Regen schlafen muss, Bauchschmerzen hat vor Hunger und nichts hat, was einem sonst das Leben leicht macht, wird man demütig.«
Gal Gadot hat sich einen Drink gemixt. Natürlich nicht »nur so«, sondern die israelische Schauspielerin ist Teil einer Werbekampagne einer großen amerikanischen Wodka-Marke. Und was braucht Gadot dazu? Eiswürfel, Wodka, noch ein bisschen mehr Wodka, eine andere Flüssigkeit und einen Shaker. Das Ganze dann selbstredend gut schütteln, und schon hat Gadot ihren Drink fertig. Le Chaim!
Warum ich mich für meine Teilnahme am Dschungelcamp nie schämen würde
Die »Lindenstraßen«-Darstellerin Rebecca Siemoneit-Barum war 2015 bei der berühmt-berüchtigten RTL-Sendung in Australien dabei. Hier erzählt sie, was die Zeit im Dschungel bis heute für sie bedeutet
Mit Hudson, Chalamet, Spielberg: Hollywood-Größen feiern Oscar-Nominierungen beim Lunch
Dieses Mittagessen gehört in Hollywood zur Oscar-Tradition: Beim traditionellen Oscar-Lunch treffen die Nominierten zusammen. Auch Deutsche sind dabei
Noah Wyle hat sich in einem Interview mit der »Zeit« über seine Hauptrolle in der preisgekrönten Krankenhaus-Serie The Pitt geäußert. Es sei für ihn, der bereits vor 20 Jahren einen Arzt in der Serie Emergency Room gespielt habe, etwas sehr Bewusstes gewesen, dieses Mal einen Arzt jüdischer Herkunft zu verkörpern. Gerade auch nach dem 7. Oktober 2023, sagte Wyle. Sein Serienname Dr. Robinavitch sei eine Reminiszenz an seine Familie: »Meine Wurzeln sind russisch, ukrainisch und jüdisch.« Der Regisseur wollte den Familiennamen wissen – »der eine Zweig hieß Levinski, der andere Rabinovich« –, und so wurden die Buchstaben umgedreht.
Rachel Weisz (55) wird Teil des vierten Teils der Mumie, der voraussichtlich im Mai 2028 in die Kinos kommt. Nach ihrem Ausstieg beim dritten Teil wegen eines Drehbuchs, das sie nicht überzeugte, steht sie diesmal erneut mit Brendan Fraser vor der Kamera – wie bereits in den ersten beiden Teilen. Über die Handlung des neuen Films halten sich die Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett bislang bedeckt. Schon 1984 weckte Rachel Weisz das Interesse der Öffentlichkeit, als sie eine Hauptrolle in King David ablehnte. Seit 1994 hat sie in 47 Kinofilmen mitgewirkt.
Clive Davis: Der Produzent
Ohne die lebende Legende wäre die Welt um viele umwerfende Songs ärmer. Von Chicago über Whitney Houston bis hin zu Santana: Alle arbeiteten mit ihm
Rachel Weisz spielt in Neuauflage von »Die Mumie« mit
Beim dritten Teil hatte die Schauspielerin eine Mitwirkung abgelehnt, da sie das Drehbuch nicht überzeugt hatte. Auf den neuesten Film müssen Fans noch etwas warten
Clive Davis (93) weigert sich im hohen Alter, seine Arbeit aufzugeben. Als ältester Kreativ-Manager der Welt blickt der vom Schreibtisch bei Sony Music aus auf eine Karriere zurück, die ihresgleichen sucht. Mitte der 60er-Jahre schuf er mit Lynn Andersons »Rose Garden« und Donovans »Mellow Yellow« seine ersten Hits. Später kooperierte er mit unzähligen Künstlern, von Chicago über Whitney Houston bis hin zu Santana. Die lebende Legende Davis steht jetzt im Mittelpunkt unserer Musik-Kolumne »Imanuels Interpreten«.
Beim traditionellen »Oscar-Luncheon« trafen sich die Oscar-Nominierten im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills – darunter Stars wie Timothée Chalamet (30), Kate Hudson (46) und Steven Spielberg (79), aber auch Hollywood-Größen wie Leonardo DiCaprio, Michael B. Jordan, Jacob Elordi und Emma Stone. Das Oscar-Rennen 2026 verspricht Spannung: Mit neun Nominierungen steht die Tragikomödie Marty Supreme recht gut da, obwohl die Konkurrenz stark ist. Es handelt sich um die Geschichte des jüdischen Tischtennis-Profis Marty Reisman, der in diesem Werk Marty Mauser heißt.
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von Nico Hoppe 15.02.2026
»Medialer Sturm«: Berlinale verteidigt Künstler
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Nachdenken über Siri Hustvedt
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von Katrin Richter 14.02.2026
Arundhati Roy sagt Teilnahme ab
Als Begründung nannte sie die aus ihrer Sicht »unerhörten Aussagen« von Mitgliedern der Jury zum Gaza-Krieg
Wolfram Weimer kündigt Restitutionsgesetz an
»Eine Frage der Moral«: Der Kulturstaatsminister stimmt einem unter anderem vom Zentralrat der Juden geforderten Gesetz zu
Eine respektvolle Berlinale scheint möglich
Die 76. Berlinale hat mit Glamour, großen Gefühlen und einem wunderbaren Eröffnungsfilm begonnen. Respekt wurde großgeschrieben am ersten Tag. Nur auf der Pressekonferenz der Jury versuchte der Journalist Tilo Jung vergeblich zu polarisieren
von Sophie Albers Ben Chamo 13.02.2026
Barberini-Museum zeigt deutsche Impressionisten
Drei große Sonderausstellungen präsentiert das Potsdamer Barberini-Museum pro Jahr. 2026 werden zum Auftakt Werke von Max Liebermann und weiteren Künstlern des Impressionismus in Deutschland gezeigt
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