»Russisch gehört zum Familienleben«
26. Juni 2026 – 11. Tamus 5786
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»Russisch gehört zum Familienleben«
Hana Fischer bietet in der Kulturakademie Sprachkurse für Kinder an. Ein Gespräch über spielerisches Lernen, Vokabeln und das beliebte Bingo-Alphabet
Frau Fischer, Sie sind Projektleiterin der Kulturakademie Kultur Le Kulam (KuKu) der Synagogen-Gemeinde Köln. Bisher wurden in der jüdischen Community überwiegend Deutschkurse für Zuwanderer aus den ehemaligen Ländern der Sowjetunion angeboten. Nun hat KuKu ein neues Programm gestartet und bietet Russisch für Kita- und Grundschulkinder an. Was hat Sie dazu bewogen?Die Idee hat sich aus Gesprächen entwickelt. Vor einigen Jahren ist das Projekt KuKu ins Leben gerufen worden, bei dem es darum geht, ein Angebot aus Kursen für Kinder und Jugendliche aufzubauen. Dann stellte sich die Frage: Welche Kurse möchten wir für Kinder anbieten? Vor anderthalb Jahren habe ich die Projektleitung übernommen. Ich habe mich mit den Eltern unterhalten und bemerkt, dass viele ihre Kinder für Russischunterricht an russische Schulen schicken. Ich dachte, es wäre eine Hilfe und Unterstützung, wenn wir Russischkurse bei uns in der Gemeinde im Rahmen unserer Kulturakademie anbieten würden. Die Eltern waren von der Idee begeistert.
Wie viele Kinder sind dabei?Mittlerweile sind es ungefähr zehn. In unserer Gemeinde gibt es montags immer einen Kurs für Kitakinder und einen für Grundschüler. Der Unterricht dauert jeweils 45 Minuten. Zusätzlich lernen die kleineren und größeren Kinder noch eine gemeinsame Viertelstunde zusammen, sodass alle miteinander und voneinander lernen.
Welche Familien........
