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Ministerin Warken muss die Last nun gerecht verteilen

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30.03.2026

Endlich liegen sie vor: die Sparvorschläge für die gesetzlichen Krankenkassen. Sie sollen verhindern, dass die Beiträge weiter steigen. Auf 480 Seiten haben die Wissenschaftler aus Ökonomie, Medizin und Gesundheitsforschung Reformmaßnahmen formuliert und gerechtfertigt.

In der Theorie ist ihr Einsparpotenzial enorm: Kurz- bis mittelfristig könnten Krankenkassen um über 40 Milliarden Euro entlastet werden, wenn Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) allen Empfehlungen folgen würde.

Dass Warken das volle Potenzial der Sparvorschläge nutzt, ist unwahrscheinlich. Die Ministerin bezeichnete den Bericht als „Werkzeugkasten“ für ihr Sparpaket. Ihre große Herausforderung wird nun sein – in Einigung mit dem Koalitionspartner – Vorschläge aus dem umfangreichen Katalog für ihre Sparreform so auszuwählen, dass die Last gerecht verteilt ist.

Weniger Krankengeld, Zuckersteuer, keine Mitversicherung: So sollen die Krankenkassen reformiert werden

In der Theorie ist ihr Einsparpotenzial enorm: Kurz- bis mittelfristig könnten Krankenkassen um über 40 Milliarden Euro entlastet werden, wenn Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) allen Empfehlungen folgen würde.

Dass Warken das volle Potenzial der Sparvorschläge nutzt, ist unwahrscheinlich. Die Ministerin bezeichnete den Bericht als „Werkzeugkasten“ für ihr Sparpaket. Ihre große Herausforderung wird nun sein – in Einigung mit dem Koalitionspartner – Vorschläge aus dem umfangreichen Katalog für ihre Sparreform so auszuwählen, dass die Last gerecht verteilt ist.

Weniger Krankengeld, Zuckersteuer, keine Mitversicherung: So sollen die Krankenkassen reformiert werden

Denn die Liste enthält neben Preisregulierungen für Arzneimittel und neuen Spielregeln für Ärzte, auch Leistungskürzungen oder etwa höhere Zuzahlungen für Versicherte. Manche Maßnahmen, wie die Streichung homöopathischer Leistungen, dürften für viele verkraftbar sein. In ihrer Fülle könnten sie aber spürbare Folgen für Patientinnen und Patienten haben.


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