FR-üh dran zu Putins Kasachstan-Besuch: Wenn der unangenehme Nachbar vorbeikommt
FR-üh dran zu Putins Kasachstan-Besuch: Wenn der unangenehme Nachbar vorbeikommt
Stand: 28.05.2026, 06:00 Uhr
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Heute in FR-üh dran: Putin reist zum Eurasischen Wirtschaftsgipfel nach Kasachstan – doch hinter dem Lächeln zweier Staatschefs brodelt es gewaltig.
FRüh Radar – das steht heute an: Russlands Präsident Wladimir Putin ist heute in der kasachischen Hauptstadt Astana. Er hält sich dort zu einem dreitägigen Staatsbesuch auf – auf Einladung von Kasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokajew, wie die kasachische Präsidialverwaltung mitteilte. Parallel finden das Eurasische Wirtschaftsforum sowie ein Gipfeltreffen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) statt. Offiziell geht es um strategische Partnerschaft und regionale Wirtschaftskooperation. Inoffiziell geht es um sehr viel mehr: um Sanktionsumgehung, Abhängigkeiten und die Frage, wie weit Kasachstan Moskau noch folgen will.
Was heute in Astana verhandelt wird, betrifft nicht nur zwei Länder – es geht um die Architektur einer neuen Weltordnung, die Putin gerne als „multipolar“ bezeichnet. Lesen Sie hier in unserer Kolumne FR-üh dran, was das für Europa und den Westen bedeutet.
Wir fassen zusammen, wie es dazu kam: Kasachstan und Russland verbindet eine der längsten Staatsgrenzen der Welt – rund 7600 Kilometer. Beide Länder sind Mitglieder der von Moskau dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion sowie des Militärbündnisses OVKS. Wirtschaftlich ist Kasachstan eng an Russland gebunden, russische Investitionen in die kasachische Wirtschaft........
