Die Macht der Kartelle bleibt ungebrochen
FAZ+Nach dem Tod „El Menchos“ : Die Macht der Kartelle bleibt ungebrochen
Der Tod von „El Mencho“ zeigt Mexikos Handlungsfähigkeit. Doch ohne strukturelle Reformen bleibt der Schlag gegen das CJNG-Kartell folgenlos.
Donald Trump hätte Nemesio Oseguera Cervantes lieber in Handschellen gesehen. Eine spektakuläre Auslieferung des meistgesuchten Kartellbosses Mexikos wäre noch medienwirksamer gewesen. Doch Oseguera, bekannt als „El Mencho“, Gründer und Anführer des Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG), starb nach einem Gefecht mit mexikanischen Sicherheitskräften. Das Weiße Haus zeigte sich dennoch zufrieden. Auch ein toter Kartellboss erfüllt seinen Zweck.
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Tjerk BrühwillerKorrespondent für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.
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