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Die blinden Flecken in der Debatte über Einwanderung

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04.09.2026

Migration und Integration : Die blinden Flecken in der Debatte über Einwanderung

Dass es weniger illegale Einreisen gibt, beruhigt viele Deutsche nicht mehr. Für sie sind schon zu viele Menschen mit Migrationshintergrund im Land. Die Politik stürzt das in einen schweren Konflikt.

In der Diskussion über die deutsche Migrationspolitik gibt es zwei blinde Flecken. Punkte, an denen Gespräche stoppen, als stünde an dieser Stelle ein Schild: „Sackgasse!“ Der erste Punkt betrifft die Frage, warum sich der Zuspruch zur AfD offenbar nicht verringert hat, seitdem die unionsgeführte Bundesregierung die „Migrationswende“ eingeleitet hatte. Der Bundesinnenminister vermeldet Erfolge, die Zahl illegaler Einreisen sinkt, die der Rückführungen steigt.

Der zweite blinde Fleck ist mit dem ersten eng verbunden, er betrifft die Frage, warum ausgerechnet in Ostdeutschland die Ablehnung der Migration so groß ist, obwohl dort viel weniger Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund leben als im Westen.

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An beiden Punkten herrscht Ratlosigkeit. Eine mögliche Antwort ist schmerzhaft und unangenehm: weil sich diese Menschen nicht nur daran stören, dass zu viele Einwanderer illegal ins Land kommen oder kamen. Sondern, dass in ihren Augen zu viele Menschen mit Migrationshintergrund schon da sind. Menschen, die sich ihrer Meinung nach kulturell zu wenig anpassen und bei den Sozialleistungen in Konkurrenz stehen, angeblich sogar bevorzugt werden.

Einwanderung als Hauptgrund für........

© Frankfurter Allgemeine