Fortsetzung im Trauerspiel des Kulturstaatsministers
Wolfram Weimers Hybris : Fortsetzung im Trauerspiel des Kulturstaatsministers
Wolfram Weimer ist von der zeitgeschichtlichen Bedeutung seiner Botschaften sehr überzeugt. Nur technische Probleme stehen ihm und seinem Avatar bei der eigenen Historisierung im Weg.
Mit der Idee eines neuen Preises für „das literarische Wort des Jahres“, die Wolfram Weimer in seiner Eröffnungsrede zur Frankfurter Buchmesse verkündete, scheint es wieder nicht gelungen zu sein, die Öffentlichkeit von seinen kulturpolitischen Fähigkeiten zu überzeugen. Aber vielleicht wird die Nachwelt die Bedeutung seiner Person besser zu würdigen wissen. Davon jedenfalls scheint der Kulturstaatsminister, der seine Botschaften für „etwas Bedeutendes“, ja für Dokumente von zeitgeschichtlichem Wert hält, überzeugt. Anders lässt sich sein Artikel in der Themen-Beilage von „Politik & Kultur“ zur Deutschen Nationalbibliothek nicht verstehen.
Wer den Artikel in der Erwartung liest, dass Weimer seine Vorstellung, man könne auf den Erweiterungsbau........
