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Warum der Nahverkehr so schnell ins Schlittern gerät

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26.01.2026

Fallen im Rhein-Main-Gebiet mehr als ein paar Zentimeter Schnee, kommt auch der Fahrplan ins Rutschen. Das sorgt für Ärger bei Nutzern von Bussen und Bahnen. Dennoch schuldet man deren Fahrern eine gewisse Dankbarkeit.

Kaum fällt in der Rhein-Main-Region der erste Schnee, friert regelmäßig mehr ein als nur die Landschaft. Busse bleiben in den Depots, Straßenbahnen rollen mit Verspätung, und auf den Bahnsteigen wird heftig diskutiert, ob man es nicht doch schneller ins Büro hätte schaffen können – zu Fuß. Während sich Frankfurt, Rhein-Main und ganz Hessen in der Nacht zum Montag in eine Winterlandschaft verwandelten, verfiel der öffentliche Nahverkehr in den Krisenmodus.

S-Bahnen standen an neuralgischen Knotenpunkten still, der Busverkehr wurde auf ein Minimum reduziert oder vielerorts gleich ganz eingestellt. Und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV)? Der tat, worauf er sich aus Sicht seiner Kritiker bei winterlichem Wetter vor allem........

© Frankfurter Allgemeine