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Studieren in England bleibt attraktiv

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24.01.2026

Großbritannien profitiert von seinen Topuniversitäten. Es ist sinnvoll, dass das Land in das EU-Austauschprogramm Erasmus Plus zurückkehren wird.

Oxford, Cambridge, Imperial College, UCL, LSE und an­dere klingende Namen: Von einem Studienaufenthalt an einer prestigeträchtigen Universität in Großbritannien träumen viele. Es ist erfreulich, dass London ins EU-Austauschprogramm Erasmus Plus zurückkehren wird. Vom akade­mischen Jahr 2027/2028 an nimmt das Vereinigte Königreich wieder an dem EU-Programm teil und zahlt dafür mehr als eine halbe Milliarde Pfund.

Bezeichnenderweise hagelte es in der britischen Presse kritische Kommentare. Erasmus sei eine teure Sache, hieß es. Das nach dem Brexit als Ersatz geschaffene Turing-Programm habe mehr geboten, meinten manche. Doch der Regierung Starmer geht es auch um das Signal einer Wiederannäherung an die EU.

Nach dem Brexit ist die Zahl der EU-Studenten an britischen Unis eingebrochen. Grund dafür sind die höheren Studiengebühren. Plötzlich mussten EU-Ausländer so viel wie „Übersee“-Studenten bezahlen, wie Amerikaner, Chinesen oder Inder. Für Briten kostet ein Bachelor-Studium aktuell gesetzlich gedeckelt 9535 Pfund (11.000 Euro) im Jahr. Overseas-Studenten zahlen an den meisten Unis das Doppelte oder gar Dreifache an Studiengebühr. Manche........

© Frankfurter Allgemeine