Wo der Tod vom Himmel kommt
Drohnenschutz in Berlin : Wo der Tod vom Himmel kommt
Am Brandenburger Tor steht jetzt ein Netz, wie es die Ukrainer benutzen, um sich gegen russische Drohnenangriffe zu schützen. Eindringlicher kann man an die Lebenswirklichkeit im fünften Kriegsjahr kaum erinnern.
Im Februar 2023 stand auf der Berliner Straße Unter den Linden das Wrack eines russischen Panzers. Zwei Museumsmacher hatten ihn aus Kiew hertransportieren lassen, dort war er auf eine Mine gefahren und zerstört worden. Der Koloss aus verschmortem Stahl, dessen Rohr auf die russische Botschaft zeigte, brachte die Realität des russischen Angriffskriegs für ein paar Tage mitten in die deutsche Hauptstadt, und doch verursachte die Zurschaustellung Unbehagen. In dem Panzer waren höchstwahrscheinlich Menschen gestorben, Soldaten, sehr junge vielleicht.
Nicht weit entfernt mahnt nun erneut eine Installation, nicht zu vergessen, was es heißt, in der Ukraine zu leben. Sie ist nicht nur uneingeschränkt tauglich als Appell........
