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Nicht im Nest gemütlich machen

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08.07.2026

Bundesnetzagentur : Nicht im Nest gemütlich machen

Die Bundesnetzagentur rügt schwache Leistungen der Stromnetzunternehmen. Doch im ständigen Wettlauf gegen Schönrechnerei und Informationsungleichheit muss sie auch selbst Schritt halten.

Im Energiebereich der Bonner Bundesnetzagentur sind lustige Akronyme beliebt. Die Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom heißt abgekürzt wie ein Vorname (Agnes), der Regulierungsrahmen für Gas wie eine japanische Nudelsuppe (Ramen) und die Festlegung „Marktintegration Speicher und Ladepunkte“ wie eine Obstsorte (Mispel).

Hinter den harmlos klingenden Wortspielen verbergen sich hochkomplexe Regelwerke. Viele von ihnen sind entscheidend für das Gelingen der Energiewende. Nach einem europäischen Gerichtsurteil aus dem Jahr 2021 hat die Netzagentur im Energiebereich außerordentlich viel Gestaltungsmacht. Etwa in der Frage, nach welchen Regeln das Geld verteilt wird, das in den Netzausbau fließt, und wer wie viel davon zahlt. In Summe geht es um Milliarden.

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Gerade deshalb muss die Netzagentur den Hunderten deutschen Verteilnetzbetreibern genau auf die Finger sehen. Schließlich handeln die Unternehmen in ihrem jeweiligen Gebiet in der Rolle natürlicher Monopolisten. Doch zuletzt sind Zweifel daran laut geworden, wie gut diese Kontrolle funktioniert.

Die Komplexität steigt

Zuerst war da der Skandal rund um Deutschlands größten........

© Frankfurter Allgemeine