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Voigts riskantes Spiel

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16.06.2026

KI-Affäre und Plagiat : Voigts riskantes Spiel

Thüringens Ministerpräsident redet die KI-Affäre klein. Noch schützt Voigt die Aussicht, dass sein Nachfolger Höcke heißen könnte. Aber der Imageschaden ist groß.

Bei dem Versuch, eine Regierung gegen die starke AfD zu bilden, spielte das Geschick des CDU-Politikers eine entscheidende Rolle. Obwohl die „Brombeere“, wie das Bündnis genannt wird, keine Mehrheit im Landtag hat, regiert sie bisher mit einigem Erfolg.

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Die „Brombeerkoalition“ regiert mit einigem Erfolg

Das Wichtigste dabei ist, wie ihre Wortführer betonen: Thüringen, über Jahre der Inbegriff für politisches Chaos, ist aus den Schlagzeilen verschwunden. Voigt tut allerdings gerade viel dafür, dass sich das ändert. Zuletzt durch seinen Umgang mit Künstlicher Intelligenz, kurz KI.

Wie in den vergangenen zwei Wochen offenbar wurde, hat Voigt zahlreiche seiner Reden und Gastbeiträge in Zeitungen mutmaßlich zu großen Teilen oder ganz mithilfe von KI verfassen lassen. Das kam zuerst durch einen Gastbeitrag heraus, den er angeblich zusammen mit Sven Schulze, CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, verfasst hatte.

Schulze steht gerade vor dem Wahlkampf gegen eine übermächtig erscheinende AfD. Es ging um mehr deutschsprachige Musik........

© Frankfurter Allgemeine