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Hurra, die Schulden laufen nicht aus dem Ruder

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31.03.2026

Es gibt sehr seltene Momente, in denen wir in der „Presse“ sogar froh darüber sind, dass wir uns geirrt haben. Dass das Staatsdefizit „nur“ 4,2 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmacht, ist so ein Moment. Noch Ende vergangenen Jahres lagen die Prognosen bei 4,5 Prozent, kolportierte Zahlen über die dramatische Verschuldung der Bundesländer ließen sogar ein Minus von bis zu 4,9 Prozent befürchten. Noch einmal Glück gehabt? Möglicherweise die Regierung, nicht aber die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Wie Friedrich Torbergs Tante Jolesch könnte man anmerken: „Gott soll einen hüten vor allem, was noch ein Glück ist.“

Denn der Staat hat nicht bei sich gespart, um weniger Schulden anzuhäufen. Er hat seinen Bürgern lediglich mehr Geld abgenommen. Im Vergleich zu 2024 wurden um fast zehn Milliarden Euro mehr ausgegeben, gleichzeitig aber 11,3 Milliarden mehr einkassiert. Die Budgetsanierung schreitet also genau im Sinne des Finanzministers Markus........

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