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Wer wird denn gleich in die Luft gehen?

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19.04.2026

Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Na, ich würde. Sofort. Nach draußen. In die Weite, unter die Bläue des Himmels. Zum Grau des Horizonts, das in spektakuläres Gold oder Rot-Lila schlagen kann. Den Gegenwind spüren. Den eigenen Atem hören, keuchend schwer manchmal, vor allem bergauf. Ich bin kein Läufer, aber ich liebe es Fahrrad zu fahren.

Eine Landschaft, die so gemächlich ansteigt, wie um Augsburg herum, dabei viel Weite und auch ein paar größere Teile Wald enthält, die bietet Unbekanntes und Vertrautheit zugleich. So wie die Jahreszeiten in unseren Breiten sich nur um die Erträglichkeit des Menschen herum bewegen, so findet sich im Umland eine ähnliche moderate Abwechslung, die ein Radfahrer wie ich es bin, genau braucht.

Anfänge auf dem Mountainbike

Ich fahre Mountainbike, und weigere mich, Rennrad zu fahren, obwohl ich weniger Mountain, als umso mehr auf Kies fahre, aber ein Gravelbike fahre ich auch nicht. Das Wichtigste ist für mich, meine Zone der Erträglichkeit sanft anzustoßen und auszuweiten, und dabei genug zu sehen bekommen. Und ich möchte dabei nicht vorher strategisch planen, welches Fahrrad für welche Strecke das geeignete ist. Ein bisschen fühle ich mich mit dem Fahrrad verheiratet, da wäre es ein bisschen wie Verrat, auf ein anderes zuzugreifen. Objektiver gesagt: Das Mountainbike erlaubt mir, Neues zu erforschen, vom Weg abzukommen, manchmal jedenfalls, denn ausgebaute Fahrradwege sind mir trotzdem nicht unwillkommen. Beides hat seinen Reiz, denn es erlaubt die Freiheit in unterschiedlicher Weise. Als ich mit meinem Fahrradfahren anfing, fuhr ich gerne ins Blaue hinein, ein bisschen orientiert durch eine Radfahrkarte der Umgebung (ja, noch Papier!, denn die Akkulaufzeit des damaligen Handys konnte diese Zeit und........

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