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Kleiderstuben sind eine günstige und nachhaltige Lösung

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19.03.2026

Kommentar zur DRK-Kleiderstube in Hoya

Kleiderstuben sind eine günstige und nachhaltige Lösung

Kleiderstuben sind nicht nur etwas für arme Menschen. Denn Kleidung aus zweiter Hand zu kaufen, ist nicht nur günstig, sondern auch nachhaltig, kommentiert Holger Lachnit.

Mode aus zweiter Hand in der Kleiderstube kaufen. Ist das nicht nur etwas für arme Menschen? Ja und nein: Ja, die Kleiderstube des DRK in Hoya versteht sich auch als Angebot für all diejenigen, die wenig Geld für Kleidung ausgeben können. Aber auch nein, weil alle Menschen dort willkommen sind. Denn die Erlöse aus dem Verkauf unterstützten die Arbeit des DRK-Ortsvereins Hoya. Also: Nicht schüchtern sein und bei nächster Gelegenheit eines der Secondhand-Angebote im Landkreis Nienburg ansteuern – das Fundus-Kaufhaus in Nienburg, die Kleiderstube Liebenau oder den Kleiderladen der Diakonie in Stolzenau zum Beispiel.

Kleidungsproduktion fordert viele Ressourcen

Denn gebrauchte Kleidung zu kaufen, ist nicht nur günstig, sondern auch nachhaltig: Für die Produktion von Kleidung werden viele Ressourcen verbraucht. Je länger eine Jacke oder Hose getragen werden, desto mehr schont das die Umwelt – und den Geldbeutel. Gerade für Kinderkleidung ist Secondhand eine gute Wahl: Zum einen wachsen die Kleinen regelmäßig aus ihren Klamotten raus, und zum anderen tut der nicht mehr herauswaschbare Grasfleck auf der günstigen Hose den Eltern dann nicht mehr gar so weh.

Kindern ist egal, ob die Kleidung secondhand ist

Den lieben Kleinen ist schließlich es völlig, egal, ob ihre Kleidung aus erster oder zweiter Hand stammt – zumindest bis zudem Alter, in dem das Mode- und Markenbewusstsein einsetzt. Und auch in diesem Fall können die Kleiderstuben weiterhelfen, haben sie doch überwiegend Markenklamotten im Angebot.

KostenpflichtigBoss, Taifun, Jack & Jones: In der Kleiderstube in Hoya gibt es große Marken zum kleinen Preis

Die Ehrenamtlichen der Secondhand-Läden sind auf Kleiderspenden angewiesen. Deshalb: Beim nächsten Blick in den Kleiderschrank einmal genau hinschauen und prüfen, ob nicht der ewig nicht mehr getragene Pullover einen neuen Besitzer verdient hätte, der das gute Stück auch zu würdigen weiß.


© Die Harke