Bürgeranliegen und Demokratie
Blick in den Plenarsaal des Parlaments: Vor allem Jugendliche fühlen sich in ihren Anliegen weniger gut vertreten.
Als letzte der vielen Umfragen zum Thema Vertrauen in die Jugend zwischen 16 und 26 Jahren erinnerte der Demokratie-Monitor des Politik- und Sozialforschungsinstituts Foresight diese Woche daran, dass es neben den Problemen mit der Spritpreisbremse und mit der Sittlichkeit auf dem Küniglberg auch noch österreichische Zukunftsfragen von grundsätzlicher Bedeutung zu bedenken gäbe. Natürlich ging es bei der demokratischen Ermahnung um das Vertrauen der Jugend in die Politik, aus dessen Zustand sich aber die wieder Erwartung ablesen lässt, die man in die Generation setzen darf, die einmal in jene Institutionen nachrücken wird, denen sie heute kritisch gegenübersteht.
