Konsequenzen aus dem OECD-Bericht: Es braucht mehr Bildung für die Lehrer
Die neueste Bildungsstudie der OECD ist für Deutschland nicht ganz so katastrophal ausgefallen wie die jüngste Pisa-Studie. Das liegt daran, dass es diesmal gar nicht darum ging, was Kinder können, wissen und anzuwenden wissen, sondern eher um blanke Zahlen: Wie gehen Länder mit dem Lehrkräftemangel um? Was verdienen Lehrer? Wie entwickeln sich die Hochschulabschlüsse und Berufsausbildungen? Wie viel investiert ein Land in Bildung? Und so weiter.
Bei diesen Fragen steht Deutschland gar nicht so schlecht da. Dem Lehrkräftemangel wird zumindest versucht, mit Quereinsteigern zu begegnen. Deutsche Pädagogen sind vergleichsweise gut bezahlt. Deutschland hat aufgrund seiner Tradition einer hochwertigen Berufsbildung keinen so extremen Überhang bei den Hochschulabschlüssen wie andere Länder. Und pro Kopf geben wir auch im Vergleich zu anderen Ländern viel Geld für Bildung aus.
Auf der anderen Seite aber stehen die Pisa‑Ergebnisse. Die sind schlecht. Was bedeutet das? Eine Antwort lautet: Ein für Bildung ausgegebener Euro ist eben nicht automatisch auch ein in Bildung gut........
