Einer für alle, alle für einen: Mutmaßliches Grab von Musketier D’Artagnan entdeckt
Wir waren nicht dabei, als sich im gerade vergangenen Februar der Boden im Hauptschiff der Sint-Petrus-en-Pauluskerk in Maastricht auftat, Fliesen aus schwarzem Marmor in die Tiefe stürzten und alter Staub aufwirbelte. Die Kirche wurde mehrfach, zuletzt im 19. Jahrhundert, modernisiert. Durch das Loch im Boden gelangt man tiefer in die Geschichte des Gotteshauses, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Und unten, unter dem alten Altar, fand sich ein Hohlraum. Darin: Gebeine – Teile eines Brustkorbs, ein linker Arm, irgendwann unterhalb des Ellenbogens abgebrochen (oder vielleicht zu Lebzeiten abgehackt?), und ein Schädel, aufgeschlagen wie ein Frühstücksei.
Dass da kein Irgendwer in seiner ewigen Ruhe........
