Berliner ärgern sich über BVG-Streik: „Nicht wiedergutzumachender Irrsinn“
Bei eisigen Temperaturen werden viele Fahrgäste in Berlin an diesem Montag kalt erwischt. 24 Stunden lang fallen sämtliche U-Bahnen und Straßenbahnen sowie die meisten Linienbusse aus – bis zu diesem Dienstag, 3 Uhr früh. Die Gewerkschaft Verdi hat die fast 16.000 Beschäftigten der landeseigenen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dazu aufgerufen, 24 Stunden lang in den Warnstreik zu treten. Doch es gibt heftige Kritik an dem winterlichen Arbeitskampf.
Die BVG hat bereits am Freitag an Verdi appelliert, den Streikaufruf für Berlin in der derzeitigen Ausnahmesituation zurückzunehmen. Auch Berliner Bürger fordern, auf den Winter-Warnstreik zu verzichten. Sie meldeten sich in sozialen Medien gegen die Gewerkschaft zu Wort.
„Ich trete für das Streikrecht ein. Und ich bin auch der Meinung, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert sein sollten“, schreibt Sybille Uken aus Wilmersdorf. Die langjährige Unternehmensberaterin ist verkehrspolitisch engagiert, und sie........
