Ölmarkt im Panikmodus: Tanker kehren um, Energiepreise schießen weltweit nach oben
Es sind Bilder, die den globalen Ölmarkt in Atem halten: Zwei voll beladene Supertanker steuern am Sonntag auf die Straße von Hormus zu – jenen kaum 50 Kilometer breiten Meeresengpass, durch den in Friedenszeiten rund ein Fünftel des weltweiten Öls und ein ähnlicher Anteil des Flüssigerdgases fließen. Dann, nur wenige Seemeilen vor der Durchfahrt, drehen sie ab. Zur selben Stunde verkünden die Unterhändler in Islamabad: Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran sind gescheitert.
