Dieses Wochenende in Berlin: Sales bei Haderlump, Namilia und 032c
Ein Wochenende in Berlin, das sich sehen lassen kann: Zwischen Archive Sales, Pop-ups und Ausstellungen zeigt sich die Stadt einmal mehr von ihrer kreativsten Seite. Wer Lust hat, neue Labels zu entdecken, besondere Pieces zu finden oder einfach in unterschiedliche kulturelle Räume einzutauchen, wird hier fündig. Ein Überblick über die spannendsten Stopps:
1. 032c Archive und Sample Sale
Ein Abstecher mit Stil: Am Kurfürstendamm öffnet sich an diesem Wochenende die Tür zu einem besonderen Sale rund um die 032c-Ready-to-wear-Welt. In entspannter Atmosphäre lässt sich hier durch aktuelle Kollektionen, Samples und mehr stöbern – für alle, die sich für hochwertigen Streetstyle interessieren, der Mode, Kunst und Zeitgeist zusammenbringt.
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Neben Kleidung gibt es auch Schuhe, Lederpieces, Poster und Bücher – also genau die Mischung aus Fashion, Kultur und publizistischem Kontext, für die 032c steht.
032c. Kurfürstendamm 178, 10707 Berlin-Charlottenburg. Fr 12–20 Uhr und Sa 12–19 Uhr. www.032c.com
2. Sakura-Saison bei Sticks’n’Sushi
Die Kirschblüte in Berlin hat begonnen, und bei Sticks’n’Sushi ist sie auch bereits angekommen: Vom 26. März bis 26. April läuft hier die Sakura-Saison. Zur Kirschblütenzeit verwandeln sich die Restaurants der dänisch-japanischen Marke in eine Hommage an den Frühling – mit eigens kuratierten Menüs und Drinks. Wer Lust auf feine Sushi-Kreationen mit saisonalem Twist hat, findet hier schon jetzt den passenden Anlass für einen entspannten Dinner-Abend.
Auf der Karte stehen eigens entwickelte Specials wie eine Sakura Maki mit soja-gebeiztem Lachs sowie saisonale Drinks, die das Thema Kirschblüte aufgreifen. Auch im Interieur spiegelt sich dieses Motiv wider: Origami-Blüten setzen florale Akzente, und in der Torstraße entsteht zum Auftakt ein Live-Kunstwerk der Künstlerin Adeline Meilliez.
Sticks’n’Sushi. Drei Standorte in Berlin: Charlottenburg, Mitte und Tiergarten. Do–Mi 12–23 Uhr, Fr–Sa 12–0 Uhr. www.sticksnsushi.com
3. Shilpa Gupta im Hamburger Bahnhof
Eine Ausstellung, die sich Zeit nimmt – und fordert. Ab dem 27. März zeigt Shilpa Gupta im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart mit „What Still Holds“ eine Einzelausstellung über Wahrheit, Sprache und Macht. Im Zentrum steht eine Installation, die Besucher nicht nur betrachten, sondern durchschreiten können.
Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere Arbeiten, die Guptas vielschichtige Praxis zwischen Installation, Video und Skulptur zeigen. Besonders spannend: der Dialog mit Joseph Beuys, dessen Werke parallel präsentiert werden und thematische Verbindungen zu Sprache, Partizipation und gesellschaftlicher Reflexion eröffnen.
„What Still Holds“ von Shilpa Gupta. 27. März 2026 bis 3. Januar 2027 im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Invalidenstraße 50, 10557 Berlin-Moabit. Fr–Sa 10–20 Uhr. www.smb.museum
4. Mode und Diaspora: Ausstellung in der ifa-Galerie
Mode als Spiegel von Identität: Ab dem 27. März zeigt die ifa-Galerie Berlin „Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds“ – eine Ausstellung, die Mode nicht nur als Stil, sondern als Ausdruck von Zugehörigkeit, Erinnerung und gesellschaftlichen Fragen aufzeigen will.
Im Fokus stehen diasporische Perspektiven und die Frage, wie Kleidung Zugehörigkeit und Gemeinschaft sichtbar machen kann. Wer sich für Mode als kulturelles und politisches Ausdrucksmittel interessiert, sollte hier vorbeischauen.
Am 27. März findet ein Roundtable direkt in der Ausstellung statt: Kurator Lotfi Aoulad spricht gemeinsam mit Künstler:innen wie Buki Akomolafe, Margaux Derhy und Sophia Kacimi sowie Gästen wie Yvette Mutumba und Stella Owusu-Frempong.
„Diaspora Wonderland. Fashioning Worlds.“ 27. März bis 7. Juni 2026 in der ifa-Galerie. Linienstraße 139–140, 10115 Berlin-Mitte. Sa 16 Uhr. www.ifa.de
5. Ioannes Archive Sale
Ein schneller Abstecher für alle, die auf reduzierte Designerpieces aus sind: Vom 27. bis 29. März öffnet sich beim Archive Sale von Ioannes in Mitte ein selten zugänglicher Einblick in vergangene Kollektionen. Für ein paar Tage gibt es hier Samples und Archivteile – ideal, um besondere Kleidungsstücke abseits des klassischen Retails zu entdecken.
Der Sale bringt genau das zusammen, was die Marke ausmacht: klare Linien, hochwertige Materialien und ein leiser, moderner Luxus. Statt Massenware stehen ausgewählte Einzelstücke im Fokus – oft mit Geschichte, manchmal aus früheren Saisons. Wer gezielt sucht oder einfach stöbern will, wird hier sicher fündig.
Ioannes. Linienstraße 111, 10115 Berlin-Mitte. Fr–Sa 12–19 Uhr, So 12–18 Uhr. ioannes.eu
6. Namilia Pop-up Closing mit 50 Prozent Rabatt
Letzte Chance für ein Namilia-Schnäppchen im Bikini Berlin: Noch bis zum 29. März läuft der Pop-up von Namilia in der Shopping Mall – mit 50 Prozent auf alle regulären Teile. Eine gute Gelegenheit, sich Pieces des Labels zu sichern, bevor der Store wieder schließt.
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Namilia steht für klare Haltung, starke Silhouetten und Designs, die bewusst anecken. Zum Abschluss des stationären Handelsprojekts wird es jetzt noch einmal besonders attraktiv: reduzierte Pieces, letzte Größen und die Gelegenheit, die Marke ein letztes Mal live zu erleben.
Namilia. Budapester Str. 48, 10787 Berlin-Charlottenburg. www.namilia.com
7. Barbara Loftus im Haus am Lützowplatz
Eine Ausstellung, die persönlich beginnt und historisch weit reicht: Mit „Eine Enterbung“ zeigt Barbara Loftus ab dem 27. März im Haus am Lützowplatz eine intensive Auseinandersetzung mit Erinnerung und Verlust. Ausgangspunkt ist die Geschichte ihrer Mutter – und die Frage, wie sich familiäre Vergangenheit über Generationen hinweg erschließt.
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Über viele Jahre hinweg hat Barbara Loftus aus Erinnerungsfragmenten, Erzählungen und Archivrecherchen eine vielschichtige Werkserie entwickelt, die Malerei, Film und dokumentarische Ansätze verbindet. Im Mittelpunkt stehen dabei rekonstruierte Bilder, die persönliche Familiengeschichte mit der deutschen Vergangenheit verknüpfen.
„Eine Enterbung“ von Barbara Loftus. 27. März bis 25. Mai 2026 im Haus am Lützowplatz. Lützowplatz 9, 10785 Berlin-Tiergarten. Di–So 11–18 Uhr. www.hal-berlin.de
8. Haderlump Archive und Sample Sale
Ein Termin für alle, die auf der Suche nach besonderen Pieces sind: Am 28. März lädt Haderlump zum eintägigen Archive und Sample Sale. Für ein paar Stunden wird der Lagerbestand geöffnet – mit unveröffentlichten Entwürfen, Archivteilen und ausgewählten Einzelstücken, die so bisher kaum zugänglich waren. Da vieles nur in begrenzter Anzahl verfügbar ist, lohnt es sich nach Aussage des Labels, früh da zu sein.
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Bis zu 70 Prozent Rabatt auf Stücke, die oft experimenteller oder limitierter sind als reguläre Kollektionen. Genau das macht den Reiz aus – ein Mix aus bekannten Silhouetten und unerwarteten Entwürfen, die sonst im Archiv bleiben.
Haderlump Store. Besselstraße 14, 10969 Berlin-Kreuzberg. Sa 12–19 Uhr. www.haderlump.berlin
