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Geflohene Ex-Nazis: Warum die FPÖ regional so stark ist

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16.05.2026

Christian Ochsner und Felix Rösel zeigen, dass Ex-NSDAP-Mitglieder nach 1945 in die US-Zone Oberösterreichs flohen.

In Regionen mit vielen Ex-Nazis wählen heute deutlich mehr Menschen die FPÖ als in anderen Gebieten.

Die Studie belegt einen Zusammenhang zwischen damaliger Migration und heutiger FPÖ-Affinität anhand von Familiennamen.

1945: Ex-NSDAP-Mitglieder flohen in den US-besetzten Süden Oberösterreichs.

In diesen Gebieten wählen 1,3 bis 2,5 mal mehr Menschen die FPÖ.

Studie von 2016: Zusammenhang zwischen Ex-Nazi-Zuwanderung und FPÖ-Stärke.

1945–1955: Im Süden fast dreimal so viele NS-Überzeugungstäter wie im Norden.

Christian Ochsner und Felix Rösel zeigen, dass Ex-NSDAP-Mitglieder nach 1945 in die US-Zone Oberösterreichs flohen.

In Regionen mit vielen Ex-Nazis wählen heute deutlich mehr Menschen die FPÖ als in anderen Gebieten.

Die Studie belegt einen Zusammenhang zwischen damaliger Migration und heutiger FPÖ-Affinität anhand von Familiennamen.

1945: Ex-NSDAP-Mitglieder flohen in den US-besetzten Süden Oberösterreichs.

In diesen Gebieten wählen 1,3 bis 2,5 mal mehr Menschen die FPÖ.

Studie von 2016: Zusammenhang zwischen Ex-Nazi-Zuwanderung und FPÖ-Stärke.

1945–1955: Im Süden fast dreimal so viele NS-Überzeugungstäter wie im Norden.

Grenzen, die es längst nicht mehr gibt, beeinflussen das Verhalten der Menschen bis zum heutigen Tag. Das gilt für die Politik und das gilt für Oberösterreich, wo es im August 1945 zu einer einzigartigen Situation kam: Die Gebiete nördlich der Donau wurden überraschend zur sowjetischen Besatzungszone, die südlich des Stroms blieben von den Amerikanern okkupiert. Folge war eine panikartige Flucht von Ex-NSDAP-Mitgliedern und NS-Funktionären über die Donau in den Süden. Das deshalb, weil klar war, dass die Russen........

© Wiener Zeitung