Satelliten zeigen: So sehr erhitzt sich deine Hauptstadt
Satellitenaufnahmen zeigen, dass sich in allen neun österreichischen Landeshauptstädten versiegelte Flächen wie Asphalt und Beton weit stärker aufheizen als die Umgebungsluft – teils um über 15 Grad.
Städte mit viel Industrie, Bahnhofsarealen und wenig Grünflächen (z. B. Linz, Salzburg, Innsbruck, St. Pölten) sind besonders betroffen, während Wälder, Flussufer und Parks messbar kühlend wirken.
Graz und Klagenfurt reagieren bereits mit Flugzeug-Thermalmessungen, um Hitzeinseln genauer zu kartieren und gezielte Kühlungsmaßnahmen zu planen.
In Salzburgs Altstadt wurde Ende Juni eine Bodentemperatur von fast 51 Grad gemessen – über 13 Grad mehr als die Lufttemperatur.
Bei der Voestalpine in Linz erreichte der Boden fast 49 Grad, bei einer Lufttemperatur von 32 Grad.
In Graz gibt es keinen einzigen Zählsprengel, der sich weniger erhitzt als die Umgebungsluft – die Stadt hat damit stadtweit ein Hitzeproblem.
Satellitenaufnahmen zeigen, dass sich in allen neun österreichischen Landeshauptstädten versiegelte Flächen wie Asphalt und Beton weit stärker aufheizen als die Umgebungsluft – teils um über 15 Grad.
Städte mit viel Industrie, Bahnhofsarealen und wenig Grünflächen (z. B. Linz, Salzburg, Innsbruck, St. Pölten) sind besonders betroffen, während Wälder, Flussufer und Parks messbar kühlend wirken.
Graz und Klagenfurt reagieren bereits mit Flugzeug-Thermalmessungen, um Hitzeinseln genauer zu kartieren und gezielte Kühlungsmaßnahmen zu planen.
In Salzburgs Altstadt wurde Ende Juni eine Bodentemperatur von fast 51 Grad gemessen – über 13 Grad mehr als die Lufttemperatur.
Bei der Voestalpine in Linz erreichte der Boden fast 49 Grad, bei einer Lufttemperatur von 32 Grad.
In Graz gibt es keinen einzigen Zählsprengel, der sich weniger erhitzt als die Umgebungsluft – die Stadt hat damit stadtweit ein Hitzeproblem.
Für Anfang August sagen die Wetterprognosen für Österreich erneut Temperaturen jenseits der 40 Grad Celsius an. Die Verschnaufpause der vergangenen Wochen dürfte damit endgültig vorbei sein. Gerade über den Osten des Landes wälzt sich gerade die Hitze.
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Damit wird es besonders in den Städten erneut zur flächendeckenden Dauerhitze kommen. Denn Beton, Stein und Asphalt speichern die einfallenden Sonnenstrahlen besonders gut als Wärme. Sogenannte Hitzeinseln entstehen. Sie sind im Schnitt um zehn Grad wärmer als die Lufttemperaturen in ihrer Umgebung.
Für die Stadtplanung sind gerade diese Hitzeinseln besonders relevant. Denn sie geben einen Eindruck davon, wie stark sich die innerstädtische Hitze anfühlt – und wo sie sich besonders staut.
Messbar werden die Hitzeinseln beispielsweise durch Satelliten. Aus dem Weltraum tasten sie die Erdoberfläche mithilfe von Infrarotsensoren ab. Auch in Österreich zeigen ihre Aufnahmen, wie heiß es mancherorts wirklich wird. Die WZ hat die Satellitenbilder von Ende Juni dieses Jahres........
