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Illegale Airbnbs: Wie Wien gegen Onlineplattformen kämpft

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13.08.2026

In Wien gelten seit 2024 strengere Regeln für Kurzzeitvermietungen, deren Wirkung bisher jedoch begrenzt ist.

Viele Wohnungen werden systematisch von Unternehmen über Plattformen wie Airbnb vermietet, oft mit intransparenten Strukturen.

Die Mietervereinigung fordert stärkere Kontrollen und spürbare Strafen, um Wohnraum nachhaltig zu sichern.

Seit 2024 gilt in Wien: max. 90 Tage Kurzzeitvermietung pro Wohnung

Über 13.300 Airbnb-Wohnungen sind aktuell in Wien inseriert

Geldstrafe bei illegaler Vermietung: bis zu 50.000 Euro pro Wohnung

2024: 6,1 Mio. Übernachtungen, 2025: 5,8 Mio. Übernachtungen in Wien

In Wien gelten seit 2024 strengere Regeln für Kurzzeitvermietungen, deren Wirkung bisher jedoch begrenzt ist.

Viele Wohnungen werden systematisch von Unternehmen über Plattformen wie Airbnb vermietet, oft mit intransparenten Strukturen.

Die Mietervereinigung fordert stärkere Kontrollen und spürbare Strafen, um Wohnraum nachhaltig zu sichern.

Seit 2024 gilt in Wien: max. 90 Tage Kurzzeitvermietung pro Wohnung

Über 13.300 Airbnb-Wohnungen sind aktuell in Wien inseriert

Geldstrafe bei illegaler Vermietung: bis zu 50.000 Euro pro Wohnung

2024: 6,1 Mio. Übernachtungen, 2025: 5,8 Mio. Übernachtungen in Wien

„Keine Angst, Sie haben nichts falsch gemacht. Wir brauchen lediglich Ihre Buchungsbestätigung.“ Mit diesen Worten begrüßt die Wiener Baupolizei (MA 37) an einem frühen Montagmorgen Mitte August eine noch etwas verschlafene ältere Dame in einer Ferienwohnung im vierten Wiener Gemeindebezirk. „Ihren Namen brauchen wir nicht, der ist für uns irrelevant“, erklären die beiden Beamt:innen Saskia Lakatos und Laurids Binder.

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„Warum muss das denn so früh sein?“, ruft ihr Mann im Hintergrund und verschwindet ins Schlafzimmer. „Damit wir die Gäste antreffen, bevor sie aus dem Haus gehen“, antworten die Magistratsmitarbeiter:innen.

Die ältere Dame bittet Lakatos und Binder herein und sucht währenddessen die Onlinebuchung auf ihrem Handy. Binder fotografiert den Bildschirm ab: „Das war's auch schon“, sagt er anschließend, „wir wünschen noch einen schönen Aufenthalt in Wien.“

Was die Gäste nicht wissen: Ihre Ferienunterkunft steht unter Verdacht der illegalen Kurzzeitvermietung. Seit 2024 gelten in Wien strengere Regeln für Airbnb und Co., die besagen, dass eine Wohnung nur noch 90 Tage im Jahr kurzzeitvermietet werden darf. Zudem gilt in Wohnzonen – also dort, wo Wohnhäuser in ihrem Bestand geschützt sind – eine Obergrenze von 20 Prozent dauerhaft kurzzeitvermieteter Wohnungen pro Haus. Sofern ein Wohnhaus nicht bereits zur Gaststätte umgewidmet worden ist, soll die Regelung sogenannte „Airbnb-Hotels“ unterbinden.

Vorschriften in Wien zeigen bisher wenig Wirkung

Nach einer guten halben Stunde fasst die Baupolizei zusammen: An jeder Wohnungstür finden sich dieselbe Klingel und ein Türgriff mit Zahlencode. Auf der Glastür zum Innenhof prangt eine Fensterfolie mit dem Namen der Unterkunft, welcher aus Ermittlungsgründen an dieser Stelle nicht genannt werden kann. Regulär vermietet wird hier offenbar keine Wohnung. In zwei Wohnungen wurden Touristen angetroffen, der Rest stand leer – die Gäste sind vermutlich schon beim Sightseeing. Wurden die 90 Tage überschritten? „Das kann man jetzt noch........

© Wiener Zeitung