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Bevölkerungswachstum Europa: Bald ist Schluss

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14.05.2026

Europas Bevölkerung wird ab 2025 voraussichtlich schrumpfen

In West- und Nordeuropa stabilisiert Migration die Bevölkerungszahl, während Süd- und Osteuropa starke Rückgänge durch Abwanderung und niedrige Geburtenraten erleben.

Ländliche Regionen verlieren Einwohner, was laut Leo van Wissen die Versorgung erschwert und die Lebensqualität sowie den sozialen Zusammenhalt gefährdet.

Europas Bevölkerung erreicht 2025 mit ca. 450 Mio. ihren Höchststand

In Österreich schrumpften seit 1961 rund 27,4 % der Gemeinden

Theresienfeld wuchs um knapp 380 % auf ca. 4.500 Einwohner:innen

Europas Bevölkerung wird ab 2025 voraussichtlich schrumpfen

In West- und Nordeuropa stabilisiert Migration die Bevölkerungszahl, während Süd- und Osteuropa starke Rückgänge durch Abwanderung und niedrige Geburtenraten erleben.

Ländliche Regionen verlieren Einwohner, was laut Leo van Wissen die Versorgung erschwert und die Lebensqualität sowie den sozialen Zusammenhalt gefährdet.

Europas Bevölkerung erreicht 2025 mit ca. 450 Mio. ihren Höchststand

In Österreich schrumpften seit 1961 rund 27,4 % der Gemeinden

Theresienfeld wuchs um knapp 380 % auf ca. 4.500 Einwohner:innen

Es grenzt an ein Paradoxon. Während die Bevölkerung Europas in den letzten 65 Jahren gewachsen ist, verliert gleichzeitig die Hälfte aller europäischen Gemeinden an Einwohner:innen. Das geht aus einer Recherchekooperation von CORRECTIV.Europe und WZ hervor, die auf exklusiven Daten des Joint Research Centre der Europäischen Kommission (JRC) basiert. Was sich in den Daten abzeichnet: Europa wird zu alt.

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Damit stehen wir kurz vor einem Wendepunkt. Denn während die Bevölkerungszahl auf dem Kontinent im Jahr 2025 bei rund 450 Millionen lag, wird sie in den nächsten vier Jahren voraussichtlich ihren Höhepunkt erreichen. Ab dann, so prognostiziert die EU, schrumpft die Bevölkerungszahl – wir werden wieder weniger. Nicht einmal die Zuwanderung wird die rückläufige Geburtenrate ausgleichen können.

Wie sich die Bevölkerung in Europa seit 1961 zahlenmäßig verändert hat, zeigt folgende Karte. Auch eine Unterteilung ab der Zentralisierung Europas 1991 ist möglich.

Problematisch wird es, wenn die Geburtenrate weiterhin abnimmt. Denn dann gibt es verhältnismäßig mehr Großeltern als Enkel. Und damit befindet sich ein überproportional großer Teil der Menschen nicht mehr im Arbeitsleben. Das Gesundheitssystem steht europaweit vor großen Herausforderungen – die Sozialsysteme werden unleistbar.

„Die Alterung der europäischen Gesellschaften ist die größte Herausforderung“, erklärt die Demografin Claudia Neu. „Wir stehen vor enormen Gesundheits- und Pflegekosten, die wahrscheinlich........

© Wiener Zeitung