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Rangnick: Warum ein „billiger“ Teamchef dem ÖFB teuer käme

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17.02.2026

Ralf Rangnick bringt dem ÖFB sportlichen und finanziellen Erfolg, wird aber von Funktionären als Bedrohung gesehen.

Die ÖFB-Funktionäre priorisieren Machterhalt und Privilegien über sportliche Entwicklung und blockieren Professionalisierung.

Ein "billiger" Teamchef würde kurzfristig Kosten sparen, langfristig aber dem österreichischen Fußball schaden.

Rangnick verdient beim ÖFB ca. 1 Mio. Euro, weniger als Vorgänger Koller (2 Mio.).

Österreich besiegte unter Rangnick Teams wie Niederlande und Deutschland.

ÖFB erhielt erstmals seit 28 Jahren ein 10,5-Millionen-WM-Antrittsgeld.

Rangnicks Vertrag läuft im Juli 2026 aus.

Ralf Rangnick bringt dem ÖFB sportlichen und finanziellen Erfolg, wird aber von Funktionären als Bedrohung gesehen.

Die ÖFB-Funktionäre priorisieren Machterhalt und Privilegien über sportliche Entwicklung und blockieren Professionalisierung.

Ein "billiger" Teamchef würde kurzfristig Kosten sparen, langfristig aber dem österreichischen Fußball schaden.

Rangnick verdient beim ÖFB ca. 1 Mio. Euro, weniger als Vorgänger Koller (2 Mio.).

Österreich besiegte unter Rangnick Teams wie Niederlande und Deutschland.

ÖFB erhielt erstmals seit 28 Jahren ein 10,5-Millionen-WM-Antrittsgeld.

Rangnicks Vertrag läuft im Juli 2026 aus.

Ralf Rangnick muss eine Art Masochist sein. Beim Österreichischen Fußball-Bund kassiert er weniger Geld als anderswo, zeigt mehr Einsatz als andere und muss sich dazu noch allerlei Frechheiten gefallen lassen. Gerade wird öffentlich debattiert, ob man seinen Vertrag überhaupt verlängern soll: Ein Österreicher wäre „viel billiger“, erklärte ÖFB-Funktionär Wolfgang Bartosch vor wenigen Tagen im Kurier.

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Der ÖFB ist ein Großmeister im Großchancen vernebeln – es wäre dem Verband durchaus zuzutrauen, dass er Rangnick vergrault. Jenen Mann, der Österreich wieder Lust am Fußball gemacht hat, Kaliber wie die Niederlande oder Deutschland besiegt und als erster ÖFB-Teamchef der Geschichte zu einer EM und WM fährt.

Rangnick ist in Fußball-Europa eine prägende Figur, ein Taktik-Vorreiter und Erfolgsgetriebener. Beim ÖFB hat er auf viele Millionen Gehalt verzichtet, die ihm anderswo geboten wurden – weil er sich in den Kopf gesetzt hat, das österreichische Nationalteam und den verstaubten ÖFB wachzuküssen.

Statt Rangnick einen Billigeren zu fordern, ist so, als würde ein Haubenrestaurant den Einsatz von Billigfleisch........

© Wiener Zeitung