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Kongo als Abladeplatz für Afghan:innen

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04.06.2026

Donald Trump plant, afghanische Ortskräfte aus dem Camp As-Sayliyah in Katar in die Demokratische Republik Kongo abzuschieben.

Der Kongo dient als “Abladeplatz” für Afghan:innen, obwohl das Land selbst von Instabilität und Vertreibungskrisen betroffen ist.

Menschenrechtsorganisationen und Teile der US-Opposition kritisieren die Pläne, doch die Zeit für die Betroffenen läuft ab.

Über 1.000 Afghan:innen sitzen seit August 2021 im Camp As-Sayliyah, Katar, fest.

Die Trump-Regierung plant, diese Afghan:innen 2026 in die DR Kongo abzuschieben.

In der DR Kongo sind laut UN über 8 Millionen Menschen auf der Flucht.

Das Camp in Doha soll demnächst geschlossen werden.

Donald Trump plant, afghanische Ortskräfte aus dem Camp As-Sayliyah in Katar in die Demokratische Republik Kongo abzuschieben.

Der Kongo dient als “Abladeplatz” für Afghan:innen, obwohl das Land selbst von Instabilität und Vertreibungskrisen betroffen ist.

Menschenrechtsorganisationen und Teile der US-Opposition kritisieren die Pläne, doch die Zeit für die Betroffenen läuft ab.

Über 1.000 Afghan:innen sitzen seit August 2021 im Camp As-Sayliyah, Katar, fest.

Die Trump-Regierung plant, diese Afghan:innen 2026 in die DR Kongo abzuschieben.

In der DR Kongo sind laut UN über 8 Millionen Menschen auf der Flucht.

Das Camp in Doha soll demnächst geschlossen werden.

Es gibt Orte, die außerhalb der Zeit existieren. Camp As-Sayliyah in Katar ist so ein Ort. Ein Labyrinth aus klimatisierten Containern und staubigen Hangars, mitten in der Wüste, weit weg von den glitzernden Skylines der Hauptstadt Doha. Für mehr als 1.000 Afghan:innen ist dieses Camp seit August 2021 kein Transitort mehr, sondern so etwas wie ein Wartesaal der Hölle. Sie sind die „Übriggebliebenen“ der chaotischen Evakuierung aus Kabul. Es sind Menschen, die den USA glaubten, als von „Partnerschaft“ und „Sicherheit“ die Rede war. Doch im Jahr 2026 ist das Wort eines US-Präsidenten nicht einmal mehr das Papier wert, auf dem ein Visumantrag gedruckt wird.

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Die Nachricht, die in diesen Wochen durch die Gänge von As-Sayliyah hallt, klingt wie ein schlechter Scherz. Doch sie ist bittere, geopolitische Realität: Donald Trump will die afghanischen Ortskräfte, die seit fast fünf Jahren in Katar festsitzen, in die Demokratische Republik Kongo abschieben. Als die militant-islamistischen Taliban im August 2021 in Afghanistan die Macht übernahmen, waren diese Menschen gezwungen zu fliehen, weil viele von ihnen jahrelang mit den Streitkräften der NATO und dem US-Militär zusammenarbeiteten. Die damalige US-Regierung unter Joe Biden evakuierte sie und brachte sie, so hieß es zumindest damals, vorerst nach Katar, um von dort aus den Rest der........

© Wiener Zeitung