Politik Backstage: Für Kurz gilt Plan B wie Brüssel
Neue Folge „Politik Backstage - der Podcast“
Stocker & Co. feiern erstes Dreier-Jahr
FPÖ sieht sich als Koalitionskitt
Absage an Kanzleramts-Comeback
Kurz-Inszenierung als Retter aus der EU-Not
Christian Stocker nutzte jüngst halbwegs festes Terrain für eine Generalprobe. Immer wenn sich der Nationalrat einmal im Monat zu einer Plenarsitzung trifft, reisen die Abgeordneten am Vortag zu einer Sitzung der jeweiligen Fraktion an. In der Regel ist das eine eher trockene Angelegenheit, bestimmt von der Tagesordnung der Parlamentssitzung.
Der Parteichef und Kanzler nimmt meist nur dann teil, wenn internes Ungemach droht oder er etwas loswerden will.
Stockers Auftritt am Dienstagnachmittag der letzten Februarwoche sorgte auch noch am nächsten Tag für Gesprächsstoff. Der Bundeskanzler habe „eine eindrucksvolle Rede“ hingelegt, ließen auch langgediente Mandatare wissen. Bei seinem gut viertelstündigen Auftritt suchte der ÖVP-Chef mit jüngsten Zahlen eine Botschaft zu belegen, die in den Tagen danach Stocker & Co. landauf und landab zu trommeln begannen: Die Trendwende ist eingeleitet. Die vom Regierungschef vergangenen Spätsommer für 2026 ausgegebene Wunschformel 2-1-0 nehme schon bald nach Jahresbeginn Konturen an.
Das Wunschziel, die Inflation auf zwei Prozent zu drücken, sei bereits kurz nach dem Jahreswechsel absehbar. Die Preissteigerungsrate hat sich für Jänner in der Tat erstmals bei zwei Prozent eingependelt. Auch das bescheidene Wunschziel von einem Prozent Wirtschaftswachstum sei in Reichweite. Und bei der Nulltoleranz für illegale Migration habe der Innenminister in Sachen Rückführungen vulgo Abschiebungen schon länger viel vorzuweisen.
Neue Folge „Politik Backstage - der Podcast“
Hier geht es zur neuen Podcastfolge von Politik Backstage - erzählt von der KI-generierten Stimme von trend-Kolumnist Josef Votzi.
Stocker & Co. feiern erstes Dreier-Jahr
Stockers Lobrede sollte nach der unfallfreien Generalprobe im ÖVP-Klub ins Repertoire gehen und bald vielfach und mit verteilten Rollen geboten werden. Schließlich beging dieser Tage Türkis-Rot-Pink seinen ersten Geburtstag.
Auch wenn Stocker, Babler & Meinl-Reisinger in den vergangenen Tagen mit einem leicht adaptierten Skript den massiven Kriegslärm aus dem Mittleren Osten zu übertönen suchten: Die Bomben und Raketen, die ab letzten Samstag über den Palästen der Mullah-Herrscher in Teheran niedergingen, verhagelten auch die geplante Selbst-Feier-Tage von Türkis-Rot-Pink nachhaltig.
Weltweit fürchten nun Regierung ob der vielen........
