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Mut und machen

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29.04.2026

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28. April 2026 | Oliver Götz | Lesezeit: 4 Min.

Theo Waigel nimmt auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel den Freiheitspreis der Medien entgegen. Für Mr. Euro „eine große Ehre“

Michail Gorbatchow hat ihn bekommen, Jean Claude-Juncker, Wolodymyr Selenskyi, Julia Nawalnaja, zuletzt Joachim Gauck. In diesem Jahr geht der Freiheitspreis der Medien an „Mr. Euro“ Theo Waigel. Begleitet von langem Applaus nahm der ehemalige Bundesfinanzminister und CSU-Ehrenvorsitzende den Preis am ersten Konferenztag des Ludwig-Erhard-Gipfels am Tegernsee entgegen. Ausgezeichnet wurde er für seine Verdienste rundum die deutsche Einheit und die europäische Währungsunion. „Theo gratias (Theo sei Dank), du verdienst ihn wirklich“, sagte der ehemalige österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel in seiner Laudatio. Er bezog sich auf den CSU-Granden Franz Josef Strauß, der Waigel einst häufig mit Theodor ansprach, was übersetzt so viel heißt wie „Geschenk Gottes“. Waigel scherzte in seiner Dankesrede wenig später zurück: „Dessen waren sich die Deutschen und auch meine Parteifreunde nicht immer voll bewusst, aber ich will das nicht vertiefen.“

Europa und der Euro als Garanten für Frieden und Wohlstand

Dafür nutzte Waigel die Bühne auf Gut Kaltenbrunn für eine Ode an die Soziale Markwirtschaft. „Die von Ludwig Erhard durchgesetzte........

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