Vereinte Nationen: Warum ein Argentinier für Berlin die beste Wahl wäre
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Vereinte Nationen: Warum ein Argentinier für Berlin die beste Wahl wäre
30. Juli 2026 | Karl-Matthias Klause
Deutschland sollte sich bei der Wahl zum Generalsekretär der Vereinten Nationen hinter IAEA-Chef Rafael Grossi stellen.
VON KARL-MATTHIAS KLAUSE
Rafael Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), will Generalsekretär der Vereinten Nationen werden. Die Kandidaten haben sich präsentiert, und Grossi hat seine politische Philosophie in einem Beitrag in Foreign Affairs vom 9. Juli 2026 dargestellt. Deutschland sollte Grossi unterstützen, und zwar von Anfang an, um sich an die Spitze der Reformer zu stellen. Der Argeninier ist der Realist, den die Vereinten Nationen und die deutsche Außenpolitik brauchen.
Um den Posten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen konkurrieren mit ihm Michelle Bachelet (Chile), Rebeca Grynspan (Costa Rica, UNCTAD), Macky Sall (Senegal) sowie María Fernanda Espinosa Garcés (nominiert von Antigua und Barbuda). Da traditionell die Kontinente rotieren und Lateinamerika zuletzt 1982–91 mit Pérez de Cuéllar (Peru) den Posten stellte, ist die Region an der Reihe.
Grossi hat als Chef der Atombehörde zahllose Gespräche mit Freund und Feind geführt und wird ernst genommen. Er hat diplomatisches Geschick bewiesen: Er führte kontroverse Debatten mit Iran und Russland sowie vermittelnde Gespräche mit den Großmächten USA und China, in Europa und in allen Teilen der........
