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Spotilol ist der bessere Nachfolger von SpotiFuck

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friday

Spotilol ist der bessere Nachfolger von SpotiFuck

Aus SpotiFuck wurde Spotilol

Spotify Free geht auch über Bluetooth

Spotilol mit eigenem CA-Zertifikat

Diesmal kamen mehr als drei Revisionen

Firebase steckt leider ebenfalls drin

Spotilol ist das bessere SpotiFuck

Anfang des Jahres haben wir SpotiFuck schon einmal als Alternative zu den nicht mehr funktionierenden Revanced-Lösungen und Spotify Free oder Spotify Web über Brave mit aktiviertem Shield für euch ausprobiert. Die Idee dahinter war gut, aber es lief mehr schlecht als recht. Man entschied sich dagegen, erneut an der offiziellen Spotify-App herumzupatchen und damit DMCA-Klagen zu riskieren. Deswegen hat man einfach den Webplayer in eine eigene Android-App gepackt.

Das funktionierte bei unseren damaligen Test erstaunlich gut, nur war SpotiFuck als App noch ziemlich unausgereift. Besonders auf dem Smartphone merkte man immer wieder, dass unter der Haube der Webplayer lief. Die Bedienung fühlte sich auch zäh an.

Wer wollte, konnte zusätzlich die offizielle Spotify-App nur als Fernbedienung benutzen. SpotiFuck spielte die Musik ab, Spotify übernahm die Bedienung – nur so war es möglich, die Musik ordentlich zu genießen. Das war etwas speziell, aber es ging. Inzwischen hat der Entwickler SpotiFuck auf GitHub archiviert. Im Repository verweist er sogar auf Spotilol als legitimen Nachfolger.

Aus SpotiFuck wurde Spotilol

Der Entwickler Navq hat den alten Smali-Code sauber in die Programmiersprache Kotlin übertragen und darauf aufbauend eine modulare Struktur entwickelt. Der Spotify-Webplayer ist weiterhin verfügbar. Dank des Filters ist die Werbung weiterhin nicht sichtbar. Spotify Free läuft damit, wie auch bei SpotiFuck zuvor, ohne die Werbeunterbrechungen des normalen Webplayers.

Neu ist vor allem die App drumherum: Spotilol bringt inzwischen einen eigenen Player mit. Dadurch muss man sich nicht mehr ständig durch die Oberfläche des Webplayers hangeln. Auch die Mediensteuerung von Android und der Sperrbildschirm funktionieren nun vernünftig.

Der Player lässt sich endlich auch ordentlich herunterwischen und verkleinern. An der Suche wurde ebenfalls gearbeitet. Später kamen Picture-in-Picture, Landscape und ein AMOLED-Modus dazu, die alle tadellos funktionieren. Bei SpotiFuck fehlte leider genau dieser Feinschliff. Dort war der Webplayer ständig präsent. Bei Spotilol verschwindet er hingegen wesentlich besser hinter der eigentlichen App. Die offizielle Spotify-App als Fernbedienung braucht man somit nicht mehr.

Spotify Free geht auch über Bluetooth

Nach einigen Bugfixes des Entwicklers funktioniert Bluetooth inzwischen ebenfalls vernünftig. Mit Spotilol kann man Musik über Android an Kopfhörer, Lautsprecher oder das Autoradio schicken. Das klappt auch mit dem kostenlosen Spotify-Abo problemlos.

Dabei bleibt das Smartphone das Abspielgerät und reicht den Ton per Bluetooth weiter. Das funktioniert beispielsweise auch mit einem Echo- beziehungsweise Alexa-Lautsprecher, wenn dieser als Bluetooth-Lautsprecher gekoppelt ist. Wer Spotify Connect bisher nur dazu benutzt hat, um Musik vom Smartphone auf Alexa oder einen anderen........

© Tarnkappe