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FareWeave: Bahn, Split-Tickets, Flug und Hotel in einer Suche

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15.08.2026

FareWeave: Bahn, Split-Tickets, Flug und Hotel in einer Suche

FareWeave bündelt Bahn, Split-Tickets, Deutschlandticket, Flix, Flüge, Transfers und Hotels in einer selbst gehosteten Reiseplanung ohne KI.

FareWeave sollte ursprünglich nur BetterBahn ersetzen

Split-Tickets direkt beim DB-Preis

Möglichst viel Reiseplanung auf Knopfdruck

Die Bahn läuft über ein eigenes Backend

Flüge kommen teilweise über trvl

Beim Booking kann der WAF dazwischenfunken

FareWeave sucht, gebucht wird beim Anbieter

Die Reiseentscheidung läuft ohne KI

FareWeave selbst hosten

Angefangen hat alles mit Split-Tickets

Eigentlich wollte ich nur wieder Split-Tickets auf vernünftige Weise suchen können. BetterBahn war dafür lange Zeit sehr praktisch. Man gab die Verbindung ein, schaute, ob zwei Fahrkarten günstiger waren als das durchgehende Ticket, und fertig. Bei den letzten Anfragen hat das aber kürzlich nur noch eher schlecht als recht funktioniert. Eine Lösung musste her. Daraus entstand später FareWeave, was man sogar selbst hosten kann.

FareWeave sollte ursprünglich nur BetterBahn ersetzen

Also habe ich angefangen, mir diese Funktion selbst zu programmieren. FareWeave sollte den regulären Preis der Deutschen Bahn abfragen und daneben prüfen, ob sich dieselbe Fahrt mit getrennten Tickets günstiger zusammensetzen lässt. Mehr war zuerst gar nicht geplant.

Wer eine längere Reise selbst zusammenstellt, kennt das Problem. Zunächst öffnet man die Website der DB, dann von Flix und danach ein oder mehrere Flugportale. Für die Fahrt zum Flughafen kommt die nächste Suche hinzu. Am Zielort benötigt man unter Umständen noch einen Transfer und bei mehrtägigem Aufenthalt irgendwann ein Hotel. Am Ende hat man zahlreiche Tabs geöffnet und muss sich selbst ausrechnen, ob die gefundenen Teile überhaupt zusammenpassen. Und natürlich auch, was das Ganze am Ende kosten wird.

Genau davon wollte ich weg. FareWeave soll möglichst viele dieser Suchen an einer Stelle erledigen. Bei einer normalen Fahrt innerhalb Deutschlands gehören die Deutsche Bahn, das Deutschlandticket, Split-Tickets, FlixTrain und FlixBus dazu. Bei längeren Reisen können Flug, Zubringer zum Flughafen, Transfer am Zielort und Unterkunft hinzukommen.

Dafür brauche ich kein Reisebüro, muss nicht zwanzig Webseiten einzeln durchsuchen und möchte auch keine KI rätseln lassen, ob eine Verbindung wahrscheinlich passen könnte. FareWeave arbeitet mit den gefundenen Daten und festen Regeln. Die Uhrzeiten müssen stimmen, die Anschlüsse müssen erreichbar sein. Natürlich muss auch der angezeigte Preis zu dem Ticket gehören, für das er ausgegeben wird.

Die Version 0.0.1 steht inzwischen öffentlich auf GitHub.

BetterBahn-Code ist darin nicht enthalten. FareWeave ist weder ein Fork noch eine überarbeitete Ausgabe davon. BetterBahn war lediglich der Grund, warum ich die Split-Ticket-Suche irgendwann selbst neu programmiert habe. Trotzdem bedanken wir uns für die, wenn auch ungewollte Motivation zu diesem Projekt.

Split-Tickets direkt beim DB-Preis

Wenn die Deutsche Bahn für eine Fahrt 52 Euro verlangt, sich dieselbe Verbindung aber mit zwei Fahrkarten für zusammen 31,80 Euro fahren lässt, möchte ich beide Preise sehen. Das durchgehende DB-Ticket kostet weiterhin 52 Euro. Die 31,80 Euro gehören zum Split-Ticket.

Bei mehreren Preisquellen kann die Suche schnell durcheinandergeraten. So kann es beispielsweise sein, dass ein Verbundtarif nur für einen Teil der Strecke gilt, der DB-Preis für die komplette Verbindung und der Split wiederum aus zwei eigenen Fahrkarten besteht. FareWeave hält diese Beträge auseinander. Kann ein Preis nicht eindeutig zugeordnet werden, bleibt er offen.

Die Split-Suche läuft zusammen mit der normalen Bahnabfrage. Ich muss eine bereits gefundene Verbindung also nicht noch einmal eingeben und anschließend beide Ergebnisse selbst vergleichen.

Mit dem Deutschlandticket kam die nächste Besonderheit hinzu. So kann ein Verkehrsverbund für eine Nahverkehrsstrecke beispielsweise 8,60 Euro melden. Wer ein D-Ticket besitzt, zahlt diese 8,60 Euro trotzdem nicht noch einmal.

Wenn die Verbindung vollständig abgedeckt ist, liegen die zusätzlichen Ticketkosten bei null Euro. Kostenpflichtige Alternativen bleiben in der Suche erhalten. Ein ICE kann mehr kosten und trotzdem interessant sein, wenn der ICE eine Stunde spart oder einen Flug erreicht, den man mit dem Nahverkehr verpassen würde.

Für reine D-Ticket-Fahrten gibt es einen eigenen Modus. Dann fallen ICE-, IC- und Flix-Streckenabschnitte sowie andere weg, für die eine zusätzliche Fahrkarte notwendig wäre. Aus der kleinen Split-Ticket-Suche wurde damit relativ schnell........

© Tarnkappe