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Streaming-Nutzer: Laut Studie wird jeder Fünfte im Graubereich abgezockt

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06.07.2026

Streaming-Nutzer: Laut Studie wird jeder Fünfte im Graubereich abgezockt

Eine von einer Antipiracy-Organisation durchgeführten Studie kam zu dem Ergebnis, dass im UK immer mehr Streaming-Nutzer abgezockt werden.

90% der illegalen Webseiten gefährlich?

Streaming-Nutzer verloren fast 2.000 Euro pro Person

Streaming-Portale benötigen keine Daten

Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing

Mit welcher Motivation veröffentlicht BeStreamWise die Studien?

Laut einer aktuellen Studie von BeStreamWise wurde in den letzten 12 Monaten jeder fünfte illegale Streaming-Nutzer um sein Geld gebracht. Die Gefahren der Besucher rechtswidriger Angebote reichen dabei von Online-Betrug über Identitätsdiebstahl, der Verseuchung ihrer Geräte mit Malware und andere Formen der Cyberkriminalität. Das Problem dabei ist aber, BeStreamWise ist keine unabhängige Verbraucherschutzorganisation. Es ist eine von Rechteinhabern finanzierte Anti-Piraterie-Initiative. Mehrere britische Polizeibehörden gründeten sie 2023 in Zusammenarbeit mit den Medienunternehmen ITV, der Premier League, DAZN, Virgin Media, Universal, Sky und anderen Verbänden, Rechteinhabern und Sendern.

90% der illegalen Webseiten gefährlich?

Die britische Presse warnt, wer gerne umsonst Premium-Inhalte konsumiert, sollte sich über die wachsenden Gefahren im Klaren sein, die davon ausgehen. Schon im Jahr 2022 warnte eine Umfrage der Organisation WebRoot mit der Unterstützung britischer Polizeibehörden vor Banking Trojanern, Phishing, Spyware, Krypto-Abzocke und vor jugendfreien Inhalten, die man auf den illegalen Webseiten zu Gesicht bekommt. Schon damals stufte man rund 90 Prozent aller illegalen Webseiten als „gefährlich“ ein. Anbieter der Studie war einst das Cybersicherheitsunternehmen Webroot, was allerdings vom Vertrieb der eigenen Antivirensoftware für Firmen und Privathaushalte lebt. Von daher war die Veröffentlichung auch ein Stück weit Werbung in eigener Sache. Doch andere Studien kamen in der Vergangenheit zu ganz ähnlichen Ergebnissen.

Streaming-Nutzer verloren fast 2.000 Euro pro Person

Die neue Umfrage, die mehrere britische Medien wie eine Sau durchs Dorf treiben, berichtet davon, dass die Opfer im Durchschnitt 1.680 Pfund Sterling verloren haben. Das sind umgerechnet 1.960,82 Euro. Man zitiert die Aussage einer Streamerin, die Unbekannte um 80 Pfund erleichtert haben. Sie glaubte, sie würde das Geld für den Konsum eines aktuellen Kinofilms bezahlen, stattdessen........

© Tarnkappe