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Gaming: Wie das Pay2win-Konzept gute Spiele kaputtmachen kann

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20.07.2026

Gaming: Wie das Pay2win-Konzept gute Spiele kaputtmachen kann

Ist Free to Play am Ende? Mit neuen Tricks versuchen Anbieter mehr Geld zu verdienen. Dieser Gastbeitrag beleuchtet das Pay2win-Konzept.

Kostenfreie Games, die dennoch Geld kosten?

„Clash Royale“ – vom guten Spielkonzept zur Cashcow

Wie Spielehersteller ihre Umsätze maximieren

In-Game-Käufe und virtuelle Währungen bestimmen zunehmend die Umsatzstruktur auf dem Gaming-Markt. Insbesondere bei den Europäern ist die Toleranz für solche Mikrotransaktionen hoch. Zu diesem Ergebnis kommt der 2025 veröffentlichte Bericht „Unlocking Games Revenue: Player Behavior and Payment Trends in the West“. Darin beleuchtet man, welchen Einfluss das Pay2win-Konzept auf die Spiele haben kann.

Zwar können In-Game-Käufe positiven Einfluss auf den Spielspaß nehmen. Werden sie jedoch zur Voraussetzung dafür, im Spiel voranzukommen, können sie selbst gelungene Games ruinieren. Das zeigte sich bereits im Jahr 2018 an dem damals beliebten Spiel „Clash Royale“.

Kostenfreie Games, die dennoch Geld kosten?

Video- und Computerspiele haben sich in Deutschland von einem Nischenhobby längst zu einem Massenphänomen gemausert. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen, genauer gesagt 52 Prozent, zockt laut einer 2025 veröffentlichten Bitkom-Umfrage zumindest gelegentlich mit dem Smartphone, Computer oder der Spielkonsole.

Besonders beliebt unter den Handyspielen sind dabei die Free2Play-Games. Gemessen an der Spielerzahl, gehören einige von ihnen, etwa der Multiplayer-Shooter „Fortnite: Battle Royal“, zu den größten Games weltweit.

Die Beliebtheit der Spiele erklärt sich vor allem durch ihr Hauptmerkmal: Sie sind kostenfrei spielbar. Etwa auf einer Plattform wie Roblox. Zwar können sich Gamer eine Roblox-Karte kaufen, um in ihren Lieblingsspielen In-App-Käufe zu tätigen. Auf den Spielerfolg nehmen diese Käufe jedoch nur einen geringen Einfluss. Zumindest in der Theorie.

In der Praxis zeigt sich: In einigen Free2Play-Spielen sind die Mikrotransaktionen längst nicht mehr optional. Vielmehr werden sie durch die Programmierung der Games für den Spielspaß notwendig. Es handelt sich also um Pay2Win-Games.

„Clash Royale“ – vom guten Spielkonzept zur Cashcow

Erfordert ein Spiel den Einsatz einer echter Währung, um voranzukommen, setzt das nicht nur Reize für unnötige Geldausgaben. Für jene Spieler, die die In-App-Käufe tätigen, ergibt sich im Vergleich zu denen, die nicht zahlen, beim Gaming ein unfairer Vorteil.

In einem Free2Play-Spiel schürt dieses Prinzip schnell Frust. Dass es ganze Spielkonzepte zerstören kann, wurde 2018 am Online-Game „Clash........

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