Kloster, das zweite
„Man muss kein Bauexperte sein, um zu sehen, dass das heute kein richtiges Richtfest ist“, sagt Pater Kilian Müller, Subprior im Kloster Neuzelle, als er seine Gäste vor dem Bernhardshof im Ortsteil Treppeln begrüßt. Denn noch haben die Zisterzienser von Neuzelle hier ein bisschen was vor sich, bis sie den Rohbau abschließen können. „In vier Wochen ist es so weit“, hofft Pater Kilian. Im kommenden Jahr zu Pfingsten soll die Hofstelle dann bezugsbereit sein. Im früheren Wohnhaus des Hofs entstehen bis dahin Gemeinschaftsräume, der alte Stall wird zur Kapelle umgebaut. Und an der Rückseite wird ein Holzhaus mit den Zellen der Mönche gebaut. Dabei ist der Bernhardshof aber nur ein Übergangskloster. Denn die Mönchen haben große Pläne: Rund fünf Kilometer weiter nördlich soll irgendwann ein von Grund auf neues Kloster auf einem ehemaligen Stasi-Gelände entstehen.
Das Interesse an den Bauprojekten der........
