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Gib mir doch ein Zeichen!

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08.08.2026

Elija ist verzweifelt, aber Gott sagt nichts, ausgerechnet jetzt, da er ein Wort von ihm so dringend braucht. Der Prophet hat leidenschaftlich für Gott gekämpft. Er hat alle seine Kräfte eingesetzt, um den Israeliten zu beweisen, dass nur Jahwe ihr Gott ist und dass das Gebet zu ihrer neuen Gottheit Baal ein wirkungsloser Götzendienst ist. 

Erfolg hat Elija keinen, denn Ahab, der König des Nordreichs Israel, unterstützt die neue Religion, den Baal-Kult, den seine Frau Isebel aus ihrer phönizischen Heimat mitgebracht hat. Schlimmer noch: Ahab trachtet Elija nach dem Leben. Als Elija davon erfährt, flieht er in die Wüste. Dort, am Gottesberg Horeb, hofft er auf ein machtvolles Zeichen Gottes. So leidenschaftlich, wie er selbst für Jahwe gekämpft hat, soll auch dieser nun zeigen, dass er der Einzige ist und dass er die Israeliten zu sich zurückbringt.

Doch Gott enttäuscht Elija. Er zeigt sich nicht in großer Geste. Zwar kommt ein Sturm auf, Elija sieht Feuer und Erdbeben, wenn er in die Landschaft blickt. Aber Gott ist nicht in den Naturgewalten. Es bleibt still. Machtvolle Zeichen scheinen nicht mehr Gottes Art der Kommunikation zu sein.

Antwort nicht garantiert

Schwester Kristina Wolf kann den Wunsch nach deutlichen Worten nachvollziehen.........

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