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Fall „Soester Horrorhaus“: Geständnisse und Verstörendes

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Neue Beweismittel mit erschütternden Videos, zwei Geständnisse, ein gerichtlicher Deal und viele Überraschungen: Im Strafprozess um eine über Monate hinweg gequälte Frau im „Horrorhaus von Soest“ in Westfalen hat der zweite Verhandlungstag am Landgericht Arnsberg viele unerwartete Wendungen gebracht und drastische Details offengelegt.

29-jähriger Hauptangeklagter gesteht - und lässt zweifeln

Angeklagt sind zwei 29 und 25 Jahre alte Männer und zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren. Ihnen wird unter anderem Körperverletzung, Vergewaltigung, Nötigung und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Sie sollen ihr Opfer 2025 in unterschiedlicher Tatbeteiligung in einem Wohnhaus in Soest erniedrigt und misshandelt haben.

Der Hauptangeklagte (29) ließ von seinem Verteidiger vor dem Landgericht Arnsberg erklären: „Grundsätzlich räumt mein Mandant ein, dass er sich an einer Vielzahl von Taten beteiligt hat.“ Aber in späteren Ausführungen schob der frühere Krankenpfleger die Schuld dann auf seine frühere Lebensgefährtin - in mehreren Fällen. So auch bei einer Tat im November: Seine Ex habe ihn angewiesen, das Opfer halbnackt an einem Terrassenbalken an Handschellen aufzuhängen. Er habe immer alles gemacht, was seine Ex ihm gesagt habe. Gegen die Frau wird derzeit gesondert ermittelt.

Staatsanwaltschaft hält dem Hauptangeklagten........

© Südkurier