Im Schwarzwald tauchte eine Kopie auf: Das verschollene Christusbild des Matthias Grünewald
Man weiß nicht, wann er geboren ist, vielleicht um 1480, auch nicht, aus welchem Ort er stammt, womöglich aus Würzburg. Man weiß nicht einmal, wie er heißt. Grünewald jedenfalls nicht, das ist ein reiner Fantasiename. Er könnte Neidhart geheißen haben oder Gotthart, mit Vornamen Mathis oder Matthias. Eines aber ist sicher: Er gilt als einer der größten Maler der Kunstgeschichte. Und was war sein Meisterwerk? Der Isenheimer Altar. Für ein Hospital im Elsass geschaffen, im Ersten Weltkrieg zeitweilig in die Münchener Pinakothek ausgelagert, wo ihn Rilke, Claire Goll, Thomas Mann und viele tausend Besucher bewundert haben, ist er heute im Unterlinden-Museum von Colmar aufgestellt.
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