Wild-Wings-Stürmer Philip Feist: „Es ist, als wäre ich nie weggewesen“
Philip Feist, Sie haben nach Ihrem Bruch des Sprunggelenks drei Spiele absolviert und bereits ein Tor erzielt. Haben Sie daran geglaubt, dass es mit dem Comeback so schnell geht?
PHILIP FEIST: Ne, ich war enttäuscht, dass es so lange gedauert hat (lacht). Aber die Erwartungen sind schon hoch. Es ist schön, getroffen zu haben. Ich fühle mich so, als wäre ich nie weggewesen. Alles funktioniert so wie vorher. Klar, in der eigenen Zone geht manches noch ein bisschen zu schnell (lacht). Aber das kommt mit der Zeit.
Haben Sie erwartet, dass Sie so schnell wieder drin sind?
PHILIP FEIST: Ich bin davon ausgegangen, ja. Aber das ist auch meine erste große Verletzung. Man hat aber bei Timmy (Gettinger, zwei Monate Pause nach einem Handbruch, Anm.d.Red.) gesehen, dass es um einiges länger dauern kann, um wieder reinzukommen. Mir war zwar klar, dass jetzt nicht alles auf einmal klappen wird, aber der Ansporn war trotzdem da.
Ist es also ein Vorteil, dass es die erste schwere Verletzung war?
PHILIP FEIST: Schon. Die Jungs haben mich aber auch super unterstützt, da kam sehr viel Positives. Da war ich ziemlich gut aufgehoben. Ansagen wie „komm, Kopf hoch, das wird schon“ oder „nächster Wechsel, erwarte nicht zu viel. Du kannst das“. Man speichert das ab.
Zögert man zum Teil noch oder geht man voll rein?
PHILIP FEIST: Ich würde sagen, mit Scheibe ist voll Karacho angesagt. Ohne Scheibe, wenn du dann siehst, dass da zwei Brocken auf dich zugerannt kommen, dann überlegst du schon. Das sollte zwar nicht sein, denn es wird nichts passieren. Es kommt halt mit der Zeit. Der Gedanke an den Fuß ist jetzt weg.
Wie war Ihr Eindruck von der Tribüne aus im schwierigen Dezember?
PHILIP........© Südkurier
