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Wie sich Irans Wirtschaft im Krieg schlägt

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08.05.2026

Donald Trump beschreibt die Lage in der Straße von Hormus in einer Art poetischer Betrachtung. Die iranischen Raketen und Drohnen, die dort zwei Fregatten der US-Navy angegriffen hatten, seien „so wunderschön hinab zum Meer gesunken, wie ein Schmetterling in sein Grab fällt“. Die anschließende Vergeltung durch die US-Streitkräfte gegen Militärstützpunkte und Abschussrampen sei nicht etwa das Ende des Waffenstillstands gewesen, sondern ein „love tap“, verkündet der Präsident gegenüber dem Fernsehsender ABC. Ein „sanfter Klaps“ also, oder wie er später sagt, „eine Kleinigkeit“. Er werde „Bescheid geben, wenn es keinen Waffenstillstand mehr gibt“. Und dann folgt eine düstere Drohung. „Sie müssen nur auf einen großen Lichtschein achten, der aus dem Iran kommt.“

Schnell und zielgerichet hätte der Konflikt mit dem Iran eigentlich längst beendet werden sollen, ein Blitzkrieg, der das Land auf Dauer schwächt. Für einen Faktencheck sorgt ausgerechnet Trumps eigener Geheimdienst CIA, der in einem internen Bericht ein nüchternes Bild zeichnet. Laut dem an die Washington Post durchgestochenen Report, könne der Iran die US-Seeblockade seiner Häfen 90 bis 120 Tage durchhalten, womöglich sogar länger,........

© Südkurier