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Tödliche Schüsse in Minneapolis schüren Zorn auf Trump

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25.01.2026

Gregory Bovino hat wenig Mitleid für das Opfer. Der Kommandeur der US-Grenzschützer, der sich öffentlich schon einmal im olivgrünen Waffenrock zeigt, der an einen Offiziersmantel aus der Nazizeit erinnert, hält Alex Pretti vor, er habe „ein Massaker” an Ordnungskräften verüben wollen. Kurz darauf postet Heimatschutzministerin Kristi Noem das Foto einer 9mm-Pistole mit zwei vollen Magazinen. Damit habe sich Pretti den Beamten genähert.

„Das ist die Waffe des Schützen”, sekundiert Donald Trump auf „Truth Social”, der die lokale Polizei, den Bürgermeister von Minneapolis und den Gouverneur des liberalen Bundesstaates Minnesota, Walz, für den zweiten toten Demonstranten innerhalb von zwei Wochen verantwortlich macht. Der Tenor damals nach dem Tod der Poetin Renee Good wie heute nach dem Kugelhagel auf den 37-jährigen Krankenpfleger Pretti: Die Beamten hätten aus Notwehr gehandelt. Good und Pretti seien innländische „Terroristen”.

Die Eltern des Getöteten weisen die Darstellung der Regierung als „widerliche Lügen” zurück. In einer Stellungnahme erklärten sie, ihr Sohn........

© Südkurier