Seitenhiebe und britischer Humor: Charles III. sorgt für neue Töne in Washington
Donald Trump sparte nicht an Lob. „Eine großartige Rede“ habe Charles III. vor beiden Häusern des Kongresses gehalten, lobte er den Auftritt des britischen Königs auf dem Kapitolhügel – erst der zweite eines britischen Monarchen überhaupt in der Geschichte. „Es gelang ihm, die Demokraten dazu zu bringen, sich zu erheben. Das habe ich noch nie geschafft.“
Der Grund für die stehenden Ovationen liegt auf der Hand: Der echte König ist alles, was der falsche zumindest in den Augen seiner Kritiker nicht ist – gebildet, geschliffen, geschichtsbewusst. Einer, der seine Zuhörer in 31 Minuten durch die angloamerikanische Historie führt und dabei zum Lachen wie zum Nachdenken bringt.
Charles betont die Bedeutung der Gewaltenteilung
Ausgerechnet der Nachfahre jenes Monarchen, gegen dessen Tyrannei sich die Kolonisten vor 250 Jahren erhoben hatten, erinnerte den Kongress an den Wert der Gewaltenteilung. Die Magna Carta, so Charles, sei vom Supreme Court seit dem Jahr 1789 in mindestens 160 Fällen zitiert worden. Damit sei das Prinzip verankert worden, „dass die Exekutivgewalt Kontrollmechanismen und der Gewaltenteilung unterliegt.“
Vizepräsident J. D. Vance und der Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson klatschten hinter dem König. Ob sie........
