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25 Jahre nach 9/11: Wie der Terror die Welt veränderte

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10.09.2026

Als die Al Kaida-Terroristen am 11. September 2001 mit zwei Verkehrsflugzeugen die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York rammten, setzten sie eine Kettenreaktion in Gang, die bis heute nachwirkt. Al Kaida-Chef Osama bin Laden wollte ein pan-islamisches Reich errichten, die USA aus dem Nahen Osten vertreiben und arabische Regierungen stürzen. Er scheiterte, doch der islamistische Extremismus wurde in dem Vierteljahrhundert seit den Anschlägen vom 11. September nur geschwächt, nicht besiegt.

Die USA griffen als Reaktion auf die Anschläge zunächst Afghanistan an, wo sich die Al Kaida-Führung versteckt hielt, und benutzten den von Präsident George W. Bush ausgerufenen „Krieg gegen den Terror“ im Jahr 2003 als Vorwand für den Einmarsch in den Irak. Was Bush als Beginn der Demokratisierung des Nahen Ostens ausgab, entwickelte sich zu einem Albtraum aus Bomben, Blut und Terror, der die sunnitischen Extremisten von Al Kaida stärkte und zum Aufstieg des noch radikaleren Islamischen Staates (IS) führte.

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