Andrew Mountbatten-Windsor: Der Skandalprinz gibt nicht auf
Es ist ein flüchtiger Schnappschuss, der im Februar um die Welt ging. Er zeigt Andrew Mountbatten-Windsor mit schockiertem Blick auf der Rückbank eines Wagens. Ein Fotograf hatte den Moment abgepasst, als der jüngere Bruder von König Charles III. nach einem Verhörmarathon eine Polizeistation in der Grafschaft Norfolk, im Osten Englands gelegen, verließ. Knapp acht Monate später beherrscht jenes geschichtsträchtige Foto erneut die Titelseiten der britischen Boulevardpresse. Der Grund: Der einstige Prinz hat gegen die Polizei einen unerwarteten juristischen Sieg errungen. Zum Missfallen des Königshauses steht Andrew damit wieder einmal im Rampenlicht.
Vor wenigen Tagen stellte ein Richter am Londoner Hohen Gericht fest, dass die Beschlüsse zur Durchsuchung von Andrews Wohnsitz auf Sandringham und seiner früheren Residenz Royal Lodge in Windsor rechtswidrig waren. Die Polizei hatte beide Anwesen im Rahmen seiner Festnahme auf Grundlage eines falschen Paragrafen durchsucht und räumte den Fehler ein. Entlastet ist Andrew damit nicht. Ob die Ermittler beschlagnahmte Dokumente und Gegenstände behalten dürfen, muss nun jedoch gesondert entschieden werden.
Buckingham-Palast distanziert........
