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Groß denken fürs Dorf: Warum Dogern eine Bürgerstiftung bekommt

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08.06.2026

Dogern soll eine Bürgerstiftung bekommen. Die Initiative geht zurück auf Marcel Obert. „Meine Frau und ich haben keine Kinder und haben überlegt, wie es mit unserer Hinterlassenschaft weitergehen soll“, sagt der Friseurmeister, der schon beim Neujahrsempfang einen ersten Einblick in das Bürgerstiftungs-Projekt gegeben hat. Seither ist viel im Hintergrund gearbeitet worden. Das Ziel: eine Stiftung, die etwas für Dogern und ihre Bürger tut.

Bei Bürgermeister Fabian Prause rannte Obert mit der Idee offene Türen ein. Schließlich hatte Prause im vergangenen Jahr in seinem Wahlkampf mit der Gründung einer Kommunalen Stiftung geworben. Anstatt aus dem Rathaus und dem Gemeinderat kommt nun die Initiative direkt aus der Bevölkerung. Für Manfred Bartelmess, der mit seiner Frau Susanne 2009 die gemeinnützige Stiftung der familiengeführten Spedition Ristelhueber gegründet hat und die Bürgerstiftung mit seiner Erfahrung als Stiftungsrat unterstützen will, sieht darin einen Vorteil: „Die Menschen tun sich schwer, der Gemeinde Geld zu geben.“ Das Ziel ist aber das gleiche. „Der Staat und die Kommunen werden in Zukunft nicht mehr alle Aufgaben erfüllen können“, erklärt Prause.........

© Südkurier