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Fünf Fragen an Derya Türk-Nachbaur - Schwimmbad, Krankenhaus und der Zustand der SPD

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Frau Türk-Nachbaur, das Schwarzwald-Baar-Klinikum wird seinen Standort in Donaueschingen schließen - was auch mit den Auswirkungen von Reformen begründet wird, die unter anderem vom früheren SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach angestoßen wurden. Wie stehen Sie dazu und was kann die Bundespolitik tun?

DERYA TÜRK-NACHBAUR: Ich verstehe natürlich die Donaueschinger, die sich jetzt Sorgen um die medizinische Versorgung vor Ort machen. Zunächst ist es aber eine Entscheidung von Aufsichtsrat und den Krankenhausträgern Schwarzwald-Baar-Kreis und Stadt Villingen-Schwenningen, wie sich das Kreisklinikum entwickeln soll. Der Standort in Villingen-Schwenningen ist sehr gut aufgestellt und wird erweitert. Insofern liegt es nicht an mir, das groß zu kommentieren. Klar ist aber auch, dass es eine riesige Finanzlücke im Gesundheitswesen gibt. Es sind sich alle einig, dass man in diesem Bereich sparen muss und das wird nicht folgenlos an den Menschen vorbeigehen. Da passt mir auch nicht alles, ich habe aber für das GKV-Reformpaket gestimmt, weil sich etwas bewegen muss. Den Menschen ist im Übrigen klar, dass es Veränderungen geben muss. Kürzlich habe ich eine Studie gelesen, wonach 85 Prozent der Deutschen disruptive Entscheidungen fordern, aber nur 14 Prozent Einschnitte bei sich selbst hinnehmen würden.

In Ihrer Heimatstadt Bad Dürrheim gibt es gerade eine lebhafte Diskussion über das Hallenbad Minara, möglicherweise kommt es zur Schließung. Sollte sich die Bundespolitik das Thema auf den Tisch holen?

TÜRK-NACHBAUR: Die Bundespolitik hat mit dem........

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