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Gemeinden im Kreis Konstanz setzen auf soziale Netzwerke – mit überraschenden Unterschieden

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26.06.2026

Zwischen Fotos von Essen und Haustieren eine nüchterne Information vom Hauptamt: Wer der Gemeinde, in der er lebt, in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram folgt, dem könnte das angezeigt werden. Zwar nutzt nicht jedes Rathaus die Plattformen, die meisten im Kreis Konstanz allerdings schon. Wie sie dabei vorgehen, unterscheidet sich stark. Der SÜDKURIER hat bei sechs Rathäusern angefragt, für wen und mit wie viel Aufwand diese Kommunikationskanäle genutzt werden.

In erster Linie wollen die Gemeinden mit der Kommunikation über die Plattformen ihre Bürgerinnen und Bürger erreichen. Die Stadt Konstanz nutzt ihre Kanäle, um etwa zu Themen wie Baustellen oder Veranstaltungen zu informieren. „Auch für die Krisenkommunikation ist dieser Weg essentiell“, sagt Pressesprecherin Anja Fuchs. Die Antwort aus Radolfzell klingt ähnlich. „Unser erstes Ziel ist das Informationsinteresse aus Bürgersicht“, sagt Pressesprecherin Annabell Hauck. Die Stadt pflegt mehrere Kanäle mit verschiedenen Schwerpunkten.

Online-Präsenz als zeitgemäße Ansprache

Auch Stockach bespielt verschiedene Accounts. Neben Informationen aus dem Stadtgeschehen gebe es auch touristische Hinweise, so Corinna Bruggaier, Leiterin Amt für Kultur und Stadtmarketing. Auf den Kanälen von Bodman-Ludwigshafen gehören neben Bürgern, Vereinen und Gewerbetreibenden auch Besucher zur Zielgruppe. „Unser Ziel ist dabei die Schaffung einer emotionalen Verbindung zur Gemeinde, möglichst aktuellen und nützlichen Informationen über das Ortsgeschehen und ein zeitgemäßes Stadtmarketing“, schreibt Bürgermeister........

© Südkurier